Vittorio Sgarbi, italienischer Ex-Staatssekretär und Fernsehpersönlichkeit, kritisiert die Corona-Todeszahlen als „Lüge“.

Foto: Bruno Cordioli / Wikimedia (CC BY-SA 4.0)
Italienischer Ex-Staatssekretär: Es ist eine „Lüge“, von 25.000 Corona-Toten zu sprechen

Insbesondere die Bilder aus Italien dienten Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP), seine Radikalmaßnahmen im Kampf gegen Covid-19 zu begründen und Österreich an die Wand zu fahren.

Fast alle Corona-Toten hatten Vorerkrankungen

Nachdem das Nationale Gesundheitsinstitut Italiens (ISS) Anfang April einen Bericht über die italienischen Todesfälle infolge Covid-19 veröffentlicht hatte, wurden nun die Zahlen aktualisiert.

Demnach liegt das Durchschnittsalter der an oder mit Corona Verstorbenen nach wie vor bei 81 Jahren. 96,2 Prozent hatten schon eine oder mehrere Vorerkrankungen, mehr als 60 Prozent drei und mehr. Das gilt auch für die 1,1 Prozent Toten, die jünger als 50 Jahre alt waren. 62 Prozent der Toten sind Männer, deren durchschnittliche Lebenserwartung in Italien bei 81 Jahren liegt.

Todeszahlen als „Lüge“

Vittorio Sgarbi, Ex-Staatssekretär und Fernsehpersönlichkeit, hat der Regierung in einer Parlamentsrede vorgeworfen, nicht die Wahrheit zu sagen. Es sei eine „Lüge“, von 25.000 Toten zu sprechen. Tatsächlich „an“ Covid-19 starben 925 Personen, 24.075 erlagen anderen Krankheiten.

Die Zahl der 25.000 Corona-Toten werde nur gesagt, um die Menschen „zu terrorisieren“.

Vittorio_Sgarbi

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