Die Bundesregierung unter Kanzlerin Angela Merkel fuhr im vermeintlichen Kampf gegen Covid-19 das Land an die Wand.

Foto: Russian Presidential Executive Office / Wikimedia (CC-BY-4.0)
Nach langem Schweigen zeigt sich die Misere: „Schlimmer war es nie.“

Seit Beginn der drastischen Covid-19-Maßnahmen wurden die Bürger zwar über die Zunahme der Arbeitslosigkeit in den USA und Großbritannien informiert, ja beinahe wöchentlich, aber nicht darüber, wie sich der Arbeitsmarkt in der Heimat entwickelte.

Historischer Negativrekord

Am Donnerstag präsentierte nun Detlef Scheele, Chef der „Bundesagentur für Arbeit“, endlich die aktuellen Arbeitsmarktdaten und kommentierte sie mit den Worten:

Schlimmer war es nie.

Im April waren 308.000 Menschen mehr arbeitslos als noch im März. Ein solcher Anstieg ist im April gänzlich unüblich. Die Gesamtzahl der Arbeitslosen stieg damit auf 2,644 Millionen.

Fast jeder vierte auf Kurzarbeit

Doch das ist noch längst nicht das größte Problem: Von den insgesamt 45,13 Millionen Arbeitnehmern sind aktuell rund 10,1 Millionen zumindest bis 26. April auf Kurzarbeit. Scheele dazu:

Das ist eine Zahl, die uns auch ein bisschen den Atem hat stocken lassen.

Die Zahl liegt dreimal so hoch wie der bisherige Rekord, der durch die Finanzkrise 2008/2009 erreicht wurde. Die Corona-Krise dürfte in Deutschland zur schwersten Rezession der Nachkriegszeit führen, betonte Scheele.

Angela Merkel

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