Kurz-Intimus Martin Ho bringt den Bundeskanzler in die Bredouille: In einem seiner Nobellokale wurde eine illegale „Corona-Party“ samt Drogen gefeiert. 

Foto: unzensuriert.at
„Drogen-Corona-Party“ in Lokal von Kurz-Freund Martin Ho

Es ist ein veritabler Skandal, der in den Mainstream-Medien zunächst totgeschwiegen wurde. In einem Szene-Lokal in Wien-Döbling hob die Polizei am Freitag Abend eine „Drogen-Corona-Party“ aus. Das Pikante an der Sache: Das Lokal gehört dem Intimus von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP), dem „Szene-Gastronom“ Martin Ho.

Lokal von Kurz-Freund schmiss Drogen-Party

Bei den Gästen der illegalen „Corona-Party“ wurden diverse illegale Substanzen und Suchtmittel wie Kokain, Cannabis oder Ecstasy sichergestellt. Das verhaltene Echo der Medien ob dieses Skandals kritisierte FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz in einer Aussendung:

Das Szenelokal, in dem sich das alles abgespielt hat, gehört zu Martin Ho, einem engen Freund von ÖVP-Kanzler Sebastian Kurz. Viele Medien wissen es, nur keiner schreibt es, eventuell auch aus Angst vor Repressalien.

Zudem verwies Schnedlitz auf den Umstand, dass bei einem selbigen Skandal mit einer Querverbindung zu einem FPÖ-Politiker „die Republik bereits Kopf stünde“.

„Neue Normalität“ von Kurz-ÖVP?

Ist das also die „neue Normalität“ der türkisen ÖVP unter Sebastian Kurz, während anständige Wirte um ihre Existenz kämpfen, fragt der FPÖ-Generalsekretär, der gleichzeitig fordert:

Auch die Berichte über Aufträge zwischen der Kurz‘schen ÖVP und Ho seien nach diesem Vorfall für die Öffentlichkeit von Interesse, um die engen Verbindungen herauszustreichen. […] Jedenfalls hätte die Bevölkerung gerade jetzt ein Recht auf diese politisch höchst relevanten Informationen.

Fall erinnert an „Causa Fendrich & Co.“ 2006

Interessant in diesem Zusammenhang ist auch, wer der „anonyme“ Tippgeber war, der die Polizei auf die „geschlossene Gesellschaft“ aufmerksam gemacht hatte. Wer hatte mit dem Lokalbetreiber oder den dortigen Gästen eine dermaßen hohe Rechnung offen, dass er sie gleich bei den Drogenfahndern hinhängte? Die Sache erinnert an die Festnahme Reinhard Fendrichs im Juni 2006 im Zuge eines Kokain-Geschäfts. In der Folge wurde medial und strafrechtlich auch eine breite Spur der Drogen durch die Wiener Schicki-Micki- und Promi-Gesellschaft breitgetreten und so manche alte Rechnung beglichen. Wir dürfen gespannt sein, wessen Namen in der „Causa Ho“ nun genannt werden.

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