Durch Covid-19-Maßnahmen könnten die griechischen Kulturstätten im Sommer 2020 von Touristen nicht besucht werden können.

Foto: Onkel Tuca! / wikimedia.org (CC-BY-SA-3.0)
65 Prozent der Hotelbetriebe fürchten den Bankrott

In der griechischen Tourismuswirtschaft macht sich eine allgemeine Depression breit. Der durch weltweit gesetzte Corona-Maßnahmen zum Erliegen gekommene Reiseverkehr und Tourismus könnte eine massive Pleitewelle zur Folge haben. Nicht weniger als 65 Prozent der Hotelbetriebe in Griechenland fürchten, dass sie in den nächsten Monaten vor dem Bankrott stehen. Eine Umfrage des Tourismus-Forschungsinstitut der Hotelkammer Griechenlands bestätigt diese pessimistische Stimmung unter den Hoteliers.

Der Reisebüro-Verbandspräsident Griechenlands, Apostolos Tsilidis, bezifferte die Verluste der Tourismusbetriebe auf bis zu 22 Milliarden Euro im laufenden Wirtschaftsjahr 2020.

Tourismus bringt 30 Prozent der griechischen Wirtschaft

Auch für Griechenland sind die Folgen der Covid-19-Maßnahmen eine volkswirtschaftliche Katastrophe. Der Tourismus, wozu unter anderem Beherbergung, Gastronomie, historische Stätten, Verkehrsunternehmen, Reisebüros und Fremdenführer zählen, macht nicht weniger als 30 Prozent der gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung aus.

Allein im Wirtschaftsjahr 2019 kamen mehr als 33 Millionen Touristen aus der gesamten Welt nach Griechenland. Für das im letzten Jahrzehnt am Rande der Pleite stehende Griechenland ist das ein massiver Rückschlag in der Wiederaufbauphase der Wirtschaft.

Griechenland

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