Nach Kurz-Freund Martin Ho steht nun auch ein weiterer dicker Kumpel des ÖVP-Bundeskanzlers, nämlich Rene Benko, in der öffentlichen Kritik.

Foto: Atrm / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)
Der nächste Kurz-Freund, der auf die Corona-Regeln pfeift

Die „Drogen-Corona-Party“ im Lokal von Kurz-Freund Martin Ho hat für großen Wirbel gesorgt. Nun stellt sich heraus, dass auch ein anderer dicker Kumpel des ÖVP-Bundeskanzlers, Rene Benko, die Corona-Regeln womöglich nicht sehr ernst genommen hat.

Luxus-Chalet in Oberlech

Wie ORF.at berichtet, sorgt in Lech am Arlberg die Anwesenheit des prominenten Gastes Benko für Diskussionen. Dem Milliarden-Investor mit Wohnsitz Innsbruck gehört die „Signa Holding“, die in Oberlech ein Luxus-Chalet betreibt. Der ORF berichtet:

Dort hat er sich während der Quarantäne samt mehrerer Begleiter aufgehalten, was in Lech den Verdacht nährte, dass er das Chalet entgegen der Vorschriften als Ferienwohnung nutze, weil Hotelbetriebe ja laut Erlass der Landesregierung schon seit 16. März behördlich geschlossen sein mussten, dem Tag vor der Verhängung der Quarantäne.

Feiern in der Quarantäne

Auf diesen Umstand machte der in Lech ansässige Ex-EU-Abgeordnete Hans-Peter Martin in einem Facebook-Eintrag aufmerksam. Dem Bürgermeister von Lech, Ludwig Muxel, gefiel das gar nicht. In einem Newsletter an die Bevölkerung schrieb der ÖVP-Mann, dass Martin Gerüchte über das Verhalten prominenter Gäste und angebliche Feiern in der Quarantäne verbreite. Er würde damit Lech schlecht machen.

Hier der Facebook-Eintrag von Hans Peter Martin:

Manuel Martin & Hans-Peter Martin über René Benko – Refugium und Kaufhof

Immer mehr wirklich Reiche schaffen sich ihre Rückzugsorte – der österreichische Immobilienmilliardär René Benko etwa in Lech am Arlberg. Im Falle von gesellschaftlichen Unruhen könnensolche Trutzburgen als „Apokalypse-Versicherung“ dienen, wie es der Silikon-Valley-Milliardär Reid Hoffman ausdrückt.Mehr hier: https://hpmartin.info/

Gepostet von Hans-Peter Martin am Montag, 24. September 2018

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