Weil er ihnen nicht politisch korrekt genug denkt, will die ultralinke Partei der Grünen den erfolgreichen Politiker hinauswerfen.

Foto: Reinhard Kraasch / wikimedia.org (CC BY-SA 4.0)
„Tolerante“ Grüne fordern Parteiausschluss des Tübinger Bürgermeisters

Die Grünen, die sich immer viel auf ihre sogenannte „Toleranz“ einbilden, haben sich davon nicht nur im Umgang mit politisch Andersdenkenden längst verabschiedet. Jetzt wird parteiintern die Forderung nach einem Ausschluss des Tübinger Bürgermeisters Boris Palmer laut.

Angeblich parteischädigende Äußerungen

Palmers jüngste Äußerungen über Senioren, die auch ohne Corona-Erkrankung womöglich innerhalb der nächsten Monate gestorben wären, seien „parteischädigend“, heißt es jetzt in einem offenen Brief von Grünen-Funktionären, in dem der baden-württembergische Landesvorstand und der Kreisvorstand Tübingen aufgefordert werden, ein Parteiordnungs- oder Parteiausschlussverfahren gegen Palmer anzustrengen. Die Grünen seien „längst nicht mehr seine politische Heimat“, ist dort laut Welt weiter zu lesen.

„Politischen Geisterfahrer aufhalten“

Die Vorstände müssten als zuständige Organe alle Möglichkeiten ausschöpfen, „um diesen politischen Geisterfahrer alsbald aufzuhalten“. Der offene Brief gegen Palmer ist von besonders vielen Grünen-Mitgliedern aus Berlin unterzeichnet. „Mit seinen Äußerungen spaltet er die Gesellschaft, simplifiziert gesellschaftliche Probleme und betreibt immer wieder Propaganda gegen Schwächere“, jammerten die Autoren. Es sei auch unerheblich, dass Palmer sich immer wieder entschuldige. Palmer sei „unbelehrbar“. Mit anderen Worten: Weil er eigenständig denkt, soll er weg.

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