Die Reisenden in einem ICE in Niederbayern hatten Glück, dass der Zug nach dem versuchten Mordanschlag nicht entgleiste.

Foto: Polizei Passau
Anschlag auf ICE geklärt: Syrischer Migrant festgenommen

Am Samstag, den 25. April, wurden zwischen 15.00 Uhr und 17.00 Uhr mehrere Betonplatten auf die Gleise der Bahnstrecke 5830 Passau–Obertraubling bei Osterhofen in Niederbayern (Bahnkilometer 35,6) gelegt. Der Triebfahrzeugführer eines ICE meldete, dass er mit dem Zug über mehrere Betonplatten gefahren sei. Glücklicherweise entgleiste der Zug nicht, und es gab keine Verletzten. Die Strecke war daraufhin von 16:17 Uhr bis 17:30 Uhr gesperrt. Die Schadenshöhe am Zug ist noch nicht bekannt.

Syrischer Migrant festgenommen

Inzwischen konnte der Tatverdächtige, für den die Unschuldsvermutung gilt, durch die Passauer Bundespolizei ermittelt werden. Bei ihm handelt es sich um einen syrischen Migranten. Gegen den angeblich 15-Jährigen wird nun wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlichem Eingriff in den Bahnverkehr ermittelt. Der Schutzsuchende ist weitgehend geständig, ein Tatmotiv ist nicht bekannt. Der leitende Oberstaatsanwalt Rudolf Helmhagen dazu:

Ich bin froh, dass wir den dringend tatverdächtigen Urheber dieses Verbrechens so schnell fassen konnten. Die gemeinsame intensive Ermittlungsarbeit der Beamten der Bundespolizei und der bayerischen Landespolizei verdient unsere besondere Anerkennung.

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