Da die „schiitisch-libanesische“ Terrororganisation Hisbollah das Existenzrecht Israels international durch Anschläge in Frage stellt, soll sie laut ÖIG auch in Österreich verboten werden.

Foto: The Provisional Council of State Proclamation of the Flag of the State of Israel / wikimedia.org (PD)
Österreichisch-Israelische Gesellschaft fordert Hisbollah-Verbot in Österreich

Ein sofortiges Verbot der Hisbollah-Bewegung verlangt die Österreichisch-Israelische Gesellschaft (ÖIG). Nach einem entsprechenden Verbot der laut ÖIG „schiitisch-libanesischen Terrorbewegung“ in Deutschland fordert die ÖIG die österreichische Bundesregierung und die EU-Kommission auf, hier unmittelbar tätig zu werden. Die ÖIG begrüßt das Verbot in Deutschland ausdrücklich und fordert, dass dieses „Terrornetzwerk“ in ganz Europa als „illegal“ eingestuft werde.

Der Präsident der Österreichisch-Israelischen Gesellschaft, Peter Florianschütz, gibt sich eindeutig in seiner Forderung:

Diese Organisation propagiert den bewaffneten Kampf mit terroristischen Mitteln. Sie lehnt nicht nur das Existenzrecht Israels ab, sondern ruft auch offen zur gewaltsamen Beseitigung des jüdischen Staates auf. Ich bin mir sicher, dass die Tausenden Opfer des Hisbollah-Netzwerkes auch von anderen europäischen Staaten wie Österreich, aber auch von der EU als Ganzes einen ähnlichen Schritt erwarten.

Hisbollah für „internationalen Terror verantwortlich“

Die ÖIG sieht die Hisbollah für den internationalen Terror verantwortlich. Die Terrorganisation würde laut ÖIG hinter Raktenangriffen und Bombenanschlägen in Israel, aber auch in Europa stehen, wo sie für Anschläge gegenüber israelische und jüdische Ziele verantwortlich sei. Darüber hinaus würde sie als Terrornetzwerk international Gelder für Anschläge sammeln und sich im Waffenschmuggel und Drogenhandel betätigen.

Es wird auch darauf hingewiesen, dass neben Deutschland bereits Israel, Kanada, die Vereinigten Staaten, Argentinien und das Vereinigte Königreich sowie die Arabische Liga die Hisbollah zu einer Terrororganisation erklärt hätten.

Israel

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