In Berlin wird der 8. Mai als „Tag der Befreiung“ gefeiert, nachdem man vor 75 Jahren, in Schutt und Asche gebombt, den Krieg verloren hatte.

Foto: Deutsche Fotothek / Wikimedia (CC BY-SA 3.0 DE)
75 Jahre Ende des Zweiten Weltkriegs: Nichts Neues vom Establishment am 8. Mai

Die rot-rot-grüne Regierung in Berlin hatte den 8. Mai dieses Jahres zum Feiertag gemacht, zum „Tag der Befreiung“. Dieser linken, deutschenfeindlichen Gesinnung setzte der AfD-Ehrenvorsitzende Alexander Gauland folgende Worte entgegen:

Ich habe nur gesagt, dass der 8. Mai kein Tag zum Feiern und auch kein Freudentag ist. Sicher, für diejenigen, die in den KZs eingesperrt waren, war es eine Befreiung. Aber für viele Millionen Deutsche bedeutete das Kriegsende auch die Vertreibung aus und den Verlust der Heimat. Der Tag ist sehr ambivalent.

Außerdem fügte Gauland im Interview mit der Jungen Freiheit als negativen Aspekt an diesem Tag hinzu:

Dass wir uns für eine gewisse Zeit nicht mehr selbst regieren konnten und ein geteiltes Land und Volk waren.

Altparteien mit üblicher linker Propaganda

Die etablierten Parteien wollten davon freilich nichts hören. Cem Özdemir von den Grünen warf Gauland beispielsweise vor, „auf der falschen Seite der Barrikade zu stehen.“ Gleichzeitig wurden in deutschen Städten Werbeplakate mit einer Aufschrift in Blau aufgehängt; bebildert mit einer zerbombten Stadt. Die Botschaft war eindeutig; die AfD wurde mal wieder mit den Nazis gleichgesetzt.

Es folgten die üblichen Standardwarnungen des Bundespräsidenten. So hat Frank-Walter Steinmeier bei seiner Rede anlässlich des Endes des Zweiten Weltkriegs in Europa am 8. Mai 1945 vor einem neuen Nationalismus gewarnt. In Europa erkenne er die „alten bösen Geister in neuem Gewand“, sagte Steinmeier bei der Gedenkfeier in der Neuen Wache in Berlin. „Damals wurden wir befreit. Heute müssen wir uns selbst befreien“, forderte der Bundespräsident, „von der Versuchung eines neuen Nationalismus. Von der Faszination des Autoritären. Von Misstrauen, Abschottung und Feindseligkeit zwischen den Nationen.“

Wie immer gegen „Hass und Hetze“

Das gelte auch für Hass und Hetze, Fremdenfeindlichkeit und Demokratieverachtung, erklärte der Präsident. Und meinte damit natürlich nur den Hass und die Hetze seiner politischen Gegner:

Wir denken an diesem 8. Mai auch an die Opfer von Hanau, von Halle und Kassel.

Sie seien durch Corona nicht vergessen. „Wir müssen als Europäer denken, fühlen und handeln.“ Wenn Europa scheitere, scheitere auch das „Nie wieder!“ Auf wen seine Bemerkungen wohl gemünzt waren? Gewiss nicht auf den grünen Politiker, dessen Sohn in Hanau den Amoklauf betrieb und der seltsamerweise seine Mutter tötete, nicht aber seinen Vater. Und gewiss auch nicht auf die 87 Prozent Altparteien im Bundestag, die jeden Andersdenkenden ausgrenzen, verfolgen und diskriminieren. Und erst recht nicht auf ihn selbst, der den Multikulturalismus fördert und damit die Völker Europas abschafft zugunsten einer „vielfältigen“ Gesellschaft voller bärtiger, islamischer Judenhasser.

Berlin 1945

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