Venezuelas Oppositionsführer Juan Guaidò steht wegen eines gescheiterten Putschversuchs gegen Maduro innen- und außenpolitisch unter wachsendem Druck in der Öffentlichkeit.

Foto: Voice of America / wikimedia.org (CC0 1.0)
Oppositionelle Drahtzieher des Putschversuchs gegen Maduro treten zurück

Der gescheiterte Putschversuch gegen das marxistische Regime in Venezuela fordert nun auch in den Reihen der konservativ-liberalen Opposition politische Opfer. Zwei enge Mitstreiter des venezolanischen Oppositionsführers Juan Guaidó sind von ihren Ämtern zurückgetreten. Es handelt es sich um Guaidòs Berater Josè Rendòn und den Oppositionsabgeordneten Sergio Vergara.

Die beiden Spitzenrepräsentanten der oppositionellen Gegenregierung gegen Staatspräsident Nicolás Maduro sollen federführend für das letztendlich gescheiterte Lande- und Putsch-Unternehmen Anfang Mai verantwortlich sein.

„Operation Gedeón“ durch US-Söldnerfirma gestartet?

Wie Quellen aus Venezuela und den USA jetzt übereinstimmenden berichten, soll der unter dem Decknahmen „Operation Gedeòn“ gestartete Putsch gegen Maduro durch die in Florida beheimatete US-Söldnerfirma „Silvercorp“ organisiert und durchgeführt worden sein. Bei diesem letztendlich gescheiterten Versuch einer Festsetzung und Entführung Maduros in die USA sollen insgesamt acht Personen gefallen und weitere 34 gefangengenommen worden sein.

Guaidòs Berater Rendòn soll bereits zugegeben haben, entsprechende Verträge mit den Organisatoren des Kommandounternehmens unterschrieben und 50.000 US-Dollar bezahlt zu haben. Auch Vergara soll in den Vertragsunterlagen aufscheinen.

Schwerer Rückschlag für die Opposition in Venezuela

In Venezuela ist der gescheiterte Putsch gegen Maduro jedenfalls ein schwerer Rückschlag für die Opposition. Während Maduro einmal mehr die Propagandatrommel gegen die Gegner des Regimes rühren kann, scheinen Guaidòs Chancen aktuell zu schwinden, dass er zeitnah einen Regierungswechsel herbeiführen kann.

Auch die für den Herbst avisierten Parlamentswahlen stehen für Guaidò unter einem schlechten Stern, da die regierenden Marxisten den Putschversuch als Anschlag auf die Souveränität und Unabhängigkeit Venezuelas ins Zentrum der Wahlbewegung stellen werden und damit einmal mehr von den politischen und ökonomischen Defiziten der aktuellen Regierung ablenken können.

Juan Guaidò

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