Der Hochgebirgs-Staat Lesotho ist zwar geographisch gegenüber Südafrika abgeschirmt, aber durch Wanderarbeiter gefährdet, die das Coronavirus einschleppen könnten.

Foto: Tjeerd Wiersma / wikimedia.org (CC-BY-2.0)
Lesotho als letzter afrikanischer Staat von Covid-19-Seuche eingeholt

Jetzt hat sich die Covid-19-Seuche auch zu hundert Prozent auf dem afrikanischen Kontinent ausgebreitet. Das südafrikanische Gebirgs-Königreich Lesotho ist der letzte afrikanische Staat, in dem das Coronavirus diagnostiziert worden ist. Wie der Gesundheitsminister von Lesotho, Nkaku Kabi, mitteilte, wurde der Infizierte durch eine Testung, die ohne akute Symptome durchgeführt worden war, entdeckt.

Bei dem Infektionsträger soll es sich um eine Person aus dem Nahen Osten handeln, die vor der Verhängung der Einreise- und Ausgangssperre in Lesothos Hauptstadt Maseru das Land betreten hat.

Wanderarbeiter mit hoher Virus-Einschleppungsgefahr

Dem Gesundheitsministerium in Maseru machen aber weniger Einreisende aus anderen Kontinenten Sorge. Eine unmittelbare Gefahr für Lesotho und sein Gesundheitssystem besteht vor allem durch die Wanderarbeiter, die in Südafrika beschäftigt sind, und bei ihrer Rückkehr in ihr Heimatland das Virus einschleppen könnten.

Deshalb ist eine schrittweise Öffnung der Grenzen für Lesotho gegenüber Südafrika und seiner Wirtschaft bzw. dem dortigen Arbeitsmarkt die größte Unsicherheitsquelle im Kampf gegen Corona.

Lesotho

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