Die Bürger in Deutschland haben die Nase voll von den Corona-Beschränkungen.

Foto: everyonensk / depositphotos.com
Immer mehr massive Proteste gegen die Corona-Maßnahmen der Regierung

Im Land beginnt es zu brodeln. Trotz Kontaktsperren, Abstandsgeboten und strengen Auflagen gehen die Menschen in zahlreichen Städten auf die Straßen. Mal sind es einige Dutzend, mal Hunderte oder Tausende und bisweilen sogar Zehntausende von Bürgern. Allein in Hessen finden laut hessenschau.de elf Demonstrationen statt.

Die Demonstranten protestieren dabei gegen die fortdauernde massive Einschränkung ihrer Grund- und Freiheitsrechte, gegen zunehmend willkürlich erscheinende Maßnahmen unter dem Banner der Bekämpfung des Coronavirus und gegen den von oben verordneten lähmenden Stillstand des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens, für dessen Ende noch immer jede nachvollziehbare Perspektive und jeder Zeitplan fehlen.

Drastische Veränderungen in der Gesellschaft

Der Umgang mit dem Virus hat Staat und Gesellschaft in Deutschland schon jetzt drastisch verändert. Die Exekutive hat sich darin eingerichtet, die Bürger nicht wie mündige Subjekte einer aufgeklärten Republik zu behandeln, sondern wie törichte und trotzige Untertanen, denen ihr alltägliches Verhalten bis ins kleinste Detail vorgeschrieben werden muss; die zu ihrem eigenen Besten an die kurze Leine gelegt werden müssen und die sich für jede Wicklung, die von der Leine wieder lockergelassen wird, dankbar zu zeigen haben.

Auch heute wieder Demonstrationen

Verändert haben sich auch die Menschen durch die wochenlange Dauerbeschallung mit alarmistischen Sondermeldungen von der Virusbekämpfungsfront. Seit Wochen dreht sich praktisch der gesamte öffentliche Diskurs um Gesundheitsfragen, Ansteckung und Infektionsschutz. Andere existentielle Probleme und die Betrachtung der Risiken und Nebenwirkungen sind darüber zeitweise komplett in den Hintergrund getreten, um jetzt umso drängender wieder ins Bewusstsein zu treten. Die Süddeutsche Zeitung spricht von einer „diffusen Unruhe“, die das Land erfasst. Sie vergleicht die Proteste mit denen bei der Asylflut von 2015, nur schafft sie es diesmal nicht, alle Protestierenden über einen Kamm zu scheren und zu verunglimpfen.

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