Donald Trump hatte sich für den republikanischen Kandidaten in Kalifornien persönlich eingesetzt. Riskant, ist doch dieser Bundesstaat ein hartes Pflaster für die Rechten. Umso mehr beeindruckt deren Sieg.

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Kalifornien: Spektalulärer Wahlsieg Donald Trumps verschwiegen

Geht es um das Verhalten der politisch-korrekten Medien in unseren Breiten, kann das Wort aus dem Buch des Alten Testaments Kohelet in den Sinn kommen: „Es gibt nichts Neues unter der Sonne“. Angeregt durch den Philosophen Friedrich Nietzsche mag man auch denken an die Formulierung von der „ewigen Wiederkehr des Gleichen“.

Rechter Sieg in Kalifornien

Wird doch in besagter Medienwelt jeder auch noch so kleinste Rückschlag von Donald Trump und seiner Partei, den Republikanern, ach so gerne genüsslich breitgetreten, so werden Erfolge Trumps und seiner Mitstreiter bestenfalls am Rande erwähnt oder überhaupt totgeschwiegen.

Da passierte es doch jüngst tatsächlich, dass in dem für die konservativen Republikaner traditionell schwierigen Bundesstaat Kalifornien bei einer Einzelwahl zum US-Kongress eben ein Republikaner den Sieg einfuhren. Was diesen Wahlsieg umso bemerkenswerter macht, ist die Tatsache, dass es sich bei dem siegreichen republikanischen Kandidaten Mike Garcia um einen kantigen Konservativen handelt und keineswegs um einen der sogenannten „Gemäßigten“ in der Republikanischen Partei.

Versprechen, Sozialismus zu besiegen

Garcia trat mit dem Versprechen an, sich für niedrigere Steuern einzusetzen, Sozialismus zu besiegen und den Bau des Grenzwalls gegenüber Mexiko zu unterstützen. Konsequenterweise unterstützte Präsident Donald Trump seinerseits persönlich den Geschäftsmann und ehemaligen Kampfpiloten der Marine.

Die unterlegenen Demokraten hatten ihre absoluten politischen Schwergewichte mobilisiert. So hatten unter anderem der frühere Präsident Barack Obama wie die einstige Außenministerin und später gescheiterte Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton die unterlegene demokratische Kandidatin im Wahlkreis unterstützt.

Eisiges Schweigen in Mainstream-Medien

Wer nun eine ernstzunehmende Berücksichtigung dieses doch sehr bemerkenswerten Wahlausgangs in den politisch-korrekten Medien diesseits und jenseits des Inns erwartet hätte, wurde enttäuscht. Eisiges Schweigen, um nicht zusagen Verschweigen, war die Reaktion.

Da hätte man in diesen Breiten ruhig von den US-Kollegen etwas lernen können. Der als liberal angesehene US-Nachrichtenkanal CNN etwa meldete, dass die Republikaner einen „high-profile victory“ errungen hatten, also einen ganz bedeutenden Sieg. CNN berichtete auch, dass die unterlegene demokratische Bewerberin, Christy Smith, als faire Verliererin umgehend dem konservativen Sieger gratulierte. Laut der Rundfunk- und Fernsehanstalt NBC stellt der Wahlausgang einen symbolischen Tiefschlag für die Demokraten dar.

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