Der Rückgang der Corona-Sterblichkeitsrate in Italien ist einem Therapiewechsel geschuldet.

Foto: Lucarelli / wikimedia.org (CC BY-SA 3.0)
Viele Covid-19-Todesopfer könnten noch leben – sie starben an der falschen Therapie

Erst jetzt wurde bekannt, dass Italiens erster „Corona-Toter“ im Februar gar nicht an Covid-19 verstorben ist – dank der Autopsie, die von der Staatsanwaltschaft spät, aber doch angeordnet worden war.

Politisch nicht gewünscht

Wäre sofort eine Autopsie bei ihm, wie bei anderen Corona-Toten, durchgeführt worden, hätte sie sofort ans Licht gebracht, wie das Virus vorgeht und wie weit es den Organismus schädigt. Doch das dauerte, weil es politisch nicht gewünscht war.

Erst als dennoch ausreichend Autopsieberichte vorlagen, weil Rechtsmediziner in Eigeninitiative handelten, kam Eklatantes ans Licht.

Unsaubere Informationen in den Medien

Zunächst ist zwischen der Infizierung durch das Coronavirus und der Krankheit Covid-19 zu unterscheiden. So wie die Unterscheidung „mit“ oder „an“ Corona absichtlich unterblieb, so verbreiten viele Medien nach wie vor unsaubere Informationen, indem sie Corona-positiv getestete Personen fälschlich als „Erkrankte“ bezeichnen, obwohl nach allen bisher vorliegenden Zahlen nur bei etwa zehn Prozent der Infizierten ein Krankheitsverlauf auftritt.

Eine regelrechte Täuschung stellt auch die ständig erwähnte Gesamtzahl aller jemals Corona-positiv getesteten Personen dar. Eine absurde Vorgehensweise, wie sie bisher noch im Zusammenhang mit keinem Virus angewandt wurde.

Erst Autopsien legten Krankheitsbild offen

Zwar wurden auch in Italien nur punktuell Autopsien durchgeführt. Aber sie ergaben, dass die Hauptwirkung von Covid-19 eine disseminierte intravasale Koagulopathie (DIC) ist. Dabei werden durch eine übermäßig stark ablaufende Blutgerinnung im Blutgefäßsystem Gerinnungsfaktoren verbraucht, aus denen schließlich eine Blutungsneigung resultiert. Vereinfacht gesagt, durch Covid-19 wird irrtümlich ein Prozess aktiviert, der bei Wundheilung erfolgt, obwohl es keine Wunde gibt. Es werden Pfropfen im Blut und Thrombosen erzeugt. Erst dann folgt die Lungenentzündung.

Die Erkenntnisse zeigten, dass die anfangs in den Krankenhäusern erfolgte Behandlung, die auf Beatmung wie bei Intensivtherapien basierte, nicht zielführend war. Valerio De Stefano, Professor der Hämatologie an der renommierten Katholischen Universität Mailand, erklärte, dass bei Entzündungen allgemein und Infektionen der Atemwege die Hospitalisierung generell und auf der Intensivstation speziell Risikofaktoren für Thrombosen sind.

Behandlungs-Änderung zeigte Erfolge

Als man sich dessen bewusst wurde und die Totenzahlen zwischenzeitlich alarmierend angestiegen waren, gingen die Fachärzte dazu über, auf das seit 1916 bekannte Heparin zurückzugreifen, das seit 1937 zur Behandlung der tiefen Beinvenenthrombose eingesetzt wird. Und plötzlich erzielte man Ergebnisse und Behandlungsfortschritte.

Der Rückgang der Sterblichkeitsrate in Italien ist diesem Therapiewechsel geschuldet. Anders ausgedrückt: Die vielen Toten gehen nicht zuletzt auf einen anfänglichen Behandlungsfehler zurück. Viele von ihnen könnten noch leben. Der Wechsel erfolgte, weil die Frage gestellt wurde, was das Virus bewirkt. Sobald das bekannt war, konnte die Frage beantwortet werden, wie genau Covid-19 behandelt und bekämpft werden kann. Mit Erfolg.

Friedhof in Italien

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