Der SPD-Politiker und Finanzminister Olaf Scholz will die „Vereinigten Staaten von Europa“ – und die System-Medien berichten brav darüber.

Foto: Heinrich-Böll-Stiftung / flickr.com (CC BY-SA 2.0)
SPD-Finanzminister Scholz fordert „Vereinigte Staaten von Europa“

Dass die SPD offenkundig Deutschland abschaffen will, dürfte so manch ein Leser schon mitbekommen haben. Während des letzten Bundestags-Wahlkampfs forderte beispielsweise SPD-Spitzenkandidat Martin Schulz die „Vereinigten Staaten von Europa“ bis 2025. Im Jahre 1925 hatte sich die SPD nämlich schon einmal dafür ausgesprochen, und deswegen schien ihm dieses Ziel durchaus angemessen.

Ewiggestrige, linke Politiker

Während also die SPD ihren politischen Gegnern immer wieder vorwirft, ewiggestrig zu sein, verfolgt sie selbst ein fast 100 Jahre altes Ziel. Eines, das sie übrigens in den letzten 95 Jahren nicht erreicht hat und hoffentlich auch nie erreichen wird. Soviel also zur politischen Kompetenz dieser Partei. Nichtsdestotrotz forderte der SPD-Politiker und Finanzminister Olaf Scholz, der die geniale Idee hatte, den G20-Gipfel in der Nähe linksextremer Hochburgen in Hamburg stattfinden zu lassen, nun erneut in der Zeit die „Vereinigten Staaten von Europa“.

Abschaffung der Nationalstaaten

Also will er im Grunde die Abschaffung des Landes, von dem er sein Gehalt bezieht und dessen Volk ja eigentlich theoretisch sein Arbeitgeber ist. Gab es deswegen einen medialen Aufschrei? Nein, es wurde darüber berichtet, als sei diese Forderung das Normalste der Welt. Ein weiteres Anzeichen für die Gleichschaltung der Mainstream-Medien. Dass dies mit einer Abschaffung der Nationalstaaten und damit der Demokratie einhergehen würde, scheint weder die Politiker, noch die erwähnten Medien zu stören.

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