Die „Causa Ukraine“ wird neuerlich zu einer schweren Belastung für die Präsidentschaftskandidatur des US-Demokraten Joe Biden.

Foto: Joe Biden / wikimedia.org (CC-BY-SA-2.0)
Präsidentschaftskandidat Joe Biden durch Ukraine-Dokumente schwer belastet

Die „Causa Ukraine“ nimmt im US-Präsidentschaftswahlkampf wieder an Fahrt auf. Der demokratische US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden sieht sich neuerlich mit brisanten Dokumenten aus der Zeit als Vizepräsident unter Barack Obama belastet. Aktuell aufgetauchte Mitschnitte sollen jetzt eine direkte Einflussnahme Obamas auf die Regierung und Justiz in Kiew unter dem damaligen ukrainischen Staatspräsidenten Petro Poroschenko belegen.

Bei den Mitschnitten soll es sich um Telephongespräche aus den Jahren 2015 und 2016 handeln, die Poroschenko selbst aufgenommen haben soll. Vorgelegt wurden sie vom ukrainischen Parlamentsabgeordneten Andrej Derkatsch.

Milliarden-Kredit gegen Generalstaatsanwalts-Ablöse?

Die gesamte „Causa Ukraine“ geht auf eine öffentliche Äußerung Bidens aus dem Jänner 2018 zurück. Damals ließ sich Biden dafür feiern, dass er dazu beigetragen habe, den ehemaligen ukrainischen Generalstaatsanwalt Viktor Schokin durch Interventionen in Kiew aus dem Amt entfernen zu lassen.

Im Gegenzug soll Biden dafür gesorgt haben, dass 2016 ein durch die Administration in Washington zurückgehaltener Kredit über eine Milliarde US-Dollar an die Ukraine ausbezahlt worden ist.

Biden-Sohn Hunter vor Ermittlungen geschützt?

Mit der Intervention für die Ablöse Schokins soll der Biden dafür gesorgt haben, dass Korruptionsermittlungen gegen seinen Sohn Hunter Biden in der Ukraine niedergeschlagen worden sind. Dieser war viele Jahre in vielfältige Geschäfte involviert, die von den USA über Zypern bis in die Ukraine reichten. Hunter stieg wegen seines Vaters 2019 aus dem Ukraine-Engagement offiziell aus, da er zu einer massiven Belastung für seinen Vater wurde.

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