Schuhhandel mit schlechten Aussichten: Viele Arbeitnehmer in Kurzarbeit und in der Arbeitslosigkeit tragen lieber ihre alten Schuhe auf, als neue zu kaufen.

Foto: Isabela Maia / Wikimedia (CC-BY-SA-4.0)
Österreichischer Schuhhandel steht vor COVID-19-Pleitewelle

Es gibt in Österreich faktisch keine Wirtschaftsbranche, die nicht massives Opfer der „Lockdown-Politik“ der schwarz-grünen Bundesregierung geworden ist. Jetzt meldet sich auch der heimische Schuhhandel mit einem Hilferuf zu Wort. Für viele österreichische Schuhhändler könnte schon bald eine wahre COVID-19-Pleitewelle ins Haus stehen. Nach der zwangsweisen Schließung aller Standorte von Mitte März bis Mitte April und den schleppenden Wirtschaftshilfen der Bundesregierung stehen viele kleine und mittelständische Betriebe bereits vor dem Aus.

So würden etwa Mietstundungen für Geschäftslokale zwar kurzfristig helfen, müssten aber im Herbst beglichen werden. Zeitgleich müssten Warenlieferungen für die Herbst- und Wintersaison bestellt und vorfinanziert werden. Das Frühjahrs- und Sommerwarenlager musste demgegenüber um 60 Prozent abgewertet werden. Rabattaktionen bringen zwar kurzfristig Liquidität, zehren aber die Kapitaldecke auf.

30 Prozent des Schuhhandelsumsatzes wird einbrechen

Bis zum Ende des Jahres 2020 wird der Schuhhandelsumsatz laut Branchenvertretern bis zu 30 Prozent einbrechen. Maskenpflicht im Geschäft, Kurzarbeit und Rekordarbeitslosigkeit haben die Laune auf den Schuhkauf bei den österreichischen Konsumenten auf ein Minimum reduziert. Aktuell sind lediglich Kinder- und Hausschuhe stabile Umsatzbringer, der modische Schuh wird kaum nachgefragt.

Und für den Handel ist vor allem die Perspektive der Kunden für die nächsten Wochen und Monate ein Motivator, ob sie kaufen oder mit Kaufentscheidungen noch warten. Hier schadet die Dauerpropaganda der Bundesregierung mit einer zweiten COVID-19-Welle massiv.

Schuhe

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