Gemeinde Hippach: Ein Import von COVID-19 ins Tiroler Zillertals aus dem Wiener Asylantenmilieu soll jetzt erfolgt sein.

Foto: Haeferl / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)
Leiharbeiter soll aus Wiener Asylantenheim Coronavirus nach Tirol gebracht haben

Der Skandal rund um Leiharbeiter aus einem Asylantenheim in Wien-Erdberg und ihre Rolle in einer neuen COVID-19-Infektionskette geht weiter. Jetzt soll sogar ein ebenfalls als Leiharbeiter bezeichneter „junger Mann“, der im Tiroler Tourismus eingesetzt worden ist, über einen Kontakt mit Bewohnern des Asylantenheims das Virus neuerlich verbreitet haben. Er soll sich am 8. April in Wien mit Freunden getroffen haben, die dem Umfeld des sogenannten „Postverteilerzentrums-Clusters“ angehören. Dort könnte die Weitergabe von COVID-19 erfolgt sein, wie die Tiroler Gesundheitsbehörden laut Tageszeitung Österreich mitteilen:

Er könnte sich bei dem Besuch nach seinen Angaben von einer später positiv getesteten Person, die möglicherweise dem Cluster in einem Postverteilungszentrum zuzuordnen ist, angesteckt haben.

Junger Mitarbeiter mit Asylantenmilieu-Kontakt arbeitet in Küche

Der junge Mitarbeiter mit Asylantenmilieu-Kontakt arbeitete am ersten offenen Wochenende in der Gastronomie am 15. und 16. Mai 2020 in einem Gasthof in der Gemeinde Hippach im Tiroler Zillertal. Jetzt werden alle Personen, die das Lokal in Hippach besucht haben, aufgerufen auf einschlägige COVID-19-Symptome zu achten. Auch die Mitarbeiter werden untersucht.

Insgesamt 13 Personen aus dem Umfeld des Leiharbeiters, die sich zuvor ebenfalls in COVID-19-Quarantäen in Wien befunden hatten, wurden ebenfalls ausgeforscht.

Hippach Zillertal

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