Der mehr als 100 Jahre alte Traditionsbetrieb Hertz, weltweit Nummer Eins in der Autovermietung an Flughäfen, wurde Opfer von den Corona-Maßnahmen der USA.

Foto: Historic American Buildings Survey / Wikimedia (PD)
Autovermieter Hertz geht mit 19 Milliarden Dollar Schulden in Konkurs

Ein prominentes Opfer hat das Coronavirus jetzt in den USA gefordert. Der US-Autovermieter Hertz muss mit 19 Milliarden US-Dollar Schulden in Konkurs gehen.

Nach 100 Jahren Unternehmenstätigkeit war ein Großteil des Geschäftes wegen der Coronavirus-Seuche ausgefallen. Hauptursache waren die weggebrochenen Umsätze aus Autovermietungen an Flughäfen, die nach dem Verbot des Flugverkehrs fast vollständig ausgefallen waren.

Tausende Mitarbeiter mussten in den USA bereits entlassen werden

Das mit den Marken Hertz, Dollar und Thrifty auf dem US-Markt tätige Unternehmen konnte die im April fällig gewordenen Autoleasingraten nicht mehr bezahlen, was schlussendlich zur Einleitung des Insolvenzverfahrens führte. Gleichzeitig mussten mehrere tausend Mitarbeiter entlassen werden.

Auf Eigentümerseite von der Insolvenz hauptbetroffen ist als größter Aktionär des börsennotierten Konzerns der milliardenschwere Investor Carl Icahn. Die internationalen Geschäfte in Europa, Australien und Neuseeland sind vorerst nicht betroffen.

Autovermietung Hertz

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