Verbraucherschützer Peter Kolba (im Bild noch als Nationalratsabgeordneter) macht in der „Causa Ischgl“ gegen die grüne Justizministerin Zadić mobil.

Foto: Parlamentsdirektion / PHOTO SIMONIS
„Causa Ischgl“: Konsumentenschützer Kolba kritisiert Justizministerin Zadić

Harte Bandagen finden derzeit zwischen den Ex-Parteifreunden Peter Kolba und Alma Zadić statt. Kolba, 2017 mit Zadić in der Fraktion der Liste Pilz/Jetzt gemeinsam im Nationalrat als Parlamentarier, zürnt seiner ehemaligen Kollegin. Kolba hatte in seiner neuen Funktion als Obmann des Verbraucherschutzvereins (VSV), der in der Causa Ischgl und Covid-19 sehr aktiv ist, um einen Gesprächstermin bei der nunmehrigen grünen Justizministerin angesucht.

Dieser sei laut Kolba ohne Ersatztermin zwei Stunden vor Beginn und ohne Begründung abgesagt worden. Kolba kritisiert auch, dass Zadić in einer Anfragebeantwortung keine Befangenheit der Staatsanwaltschaft Innsbruck in der „Causa Ischgl“ erkennen wollte.

6.151 Ischgl-Geschädigte aus aller Welt ermittelt

Kolba analysiert gemeinsam mit seinen Experten derzeit den Ischgl-Zwischenbericht der Polizei. Dieser ist über die Akteneinsicht für zwei durch den VSV vertretene Privatbeteiligte an Kolba gelangt. Auf der Grundlage dieser Analyse möchte Kolba weitere Anträge im Verfahren stellen. Es soll eine weitere Anzeige mit 700 Privatbeteiligten eingebracht werden.

Eine durch Kolba durchgeführte Online-Umfrage hat bis zum heutigen Tag insgesamt 6.151 Geschädigte in 47 Staaten rund um den Erdball ergeben. Allein knapp 4.000 dieser Opfer stammen aus Deutschland, 800 aus den Niederlanden, 222 aus Österreich, 180 aus Großbritannien und 156 aus der Schweiz. 75 Prozent von ihnen waren direkt in Ischgl auf Urlaub.

Peter Kolba

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