In der Nationalbibliothek in Wien gibt es jetzt eine „24-Stunden-Qurantäne“ für entlehnte Bücher.

Foto: karstensfotos / wikimedia.org (CC-BY-SA-2.0)
Nach Wiedereröffnung am 2. Juni: Nationalbibliothek schickt ausgeliehene Bücher in Quarantäne

Die Coronavirus-Seuche betrifft nicht nur Mensch und Tier, sondern offensichtlich auch Dinge. Jetzt lässt die Österreichische Nationalbibliothek (ONB) als Kulturinstitution, die am 2. Juni wieder ihre Pforten öffnet, mit einer spezifischen Bücher-Quarantäne aufhorchen.

Bücher, die in ihren Lesesälen entlehnt werden, müssen zur anschließenden Quarantäne, um die Virenprävention gegenüber anderen Bibliotheksbenützern aufrechtzuerhalten.

24-Stunden-Isolation genügt bei Büchern

Im Unterschied zu Personen, die als potentielle Virenträger 14 Tage in Quarantäne müssen, genügen bei Büchern der ONB ganze 24-Stunden. Die Werke müssen in diesem Zeitraum in einem eigenen, geschlossenen Raum versperrt sein. Mit dieser Maßnahme möchte man sich eine chemische Desinfektionsmittel-Behandlung ersparen.

Laut ONB ist Zeit eine hervorragende Desinfektionsmethode für Papiere, Einbände und damit Bücher aller Art.

Nationalbibliothek

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