Können medizinische Forschungen im Labor die Basis für Mutationen von Virus-Stämmen in der freien Natur sein? (Symbolfoto Labor Universität Graz)

Foto: SylviaGollnerMedUniGraz / Wikimedia (CC-BY-SA-4.0)
Verdacht: Labor-Experimente in Wuhan begünstigten das Entstehen des Coronavirus

Das Kürzel „Wuhan“ und eine mutmaßliche Ausbreitung des Coronavirus aus dem Umfeld des dortigen Hochsicherheitslabors für biomedizinische Forschung hält sich hartnäckig in Wissenschaftler- und Geheimdienstkreisen. Dass eine bewusste Freisetzung des Virus erfolgt sein soll, wollen die meisten Protagonisten offiziell nicht diskutieren. Solche Diskussionen über den Covid-19-Usprung werden sogar als „Verschwörungstheorie“ weltweit medial abgewürgt.

Es sollen sogenannte „Gain-of-function-Experimente“ stattgefunden haben, eine unter Laborbedingungen herbeigeführte Art der Erregermanipulation, bei der es darum geht, neue Erreger zu schaffen, um sich so in Sachen Biosicherheit auf künftige Herausforderungen in Medizin und Forschung vorzubereiten.

Vogelgrippevirus-Experimente in den Niederlanden 2011

Bereits 2011 gab es in der Fachwelt eine heftige Diskussion über die im Labor von Ron Fouchier am Erasmus Medical Center in Rotterdam (Niederlande) stattgefundenen Experimente mit dem Vogelgrippevirus H5N1.

In weitreichenden Experimenten entwickelte H5N1 solche aggressiven Eigenschaften, dass sogar ein Moratorium über diese Art der Forschung stattgefunden hat.

Herstellung eines chimären Sars-Virus in Wuhan-Institut?

Bereits vor fünf Jahren kam es nach Berichten in der Fachzeitschrift Nature Medicine zur Herstellung eines sogenannten „chimären Sars-Virus“ aus einem Fledermausvirus und einem künstlich ins Erbgut eingepflanzten Gens.

Dieser im Labor „erschaffene“ Erreger soll schwere Erkrankungen in Versuchstieren ausgelöst und sogar menschliche Lungenzellen befallen haben. Zu den Autoren zählten auch Virologen des Wuhan-Instituts. Die Ergebnisse der Laborversuche zeigten damals, dass eine weitere Sars-Pandemie aus Fledermaus-Coronaviren für die Zukunft möglich wäre.

Vermehrungsbedingungen können Mutationen befördern

Ein Ergebnis dieser weltweiten Forschungen lassen den fatalen Schluss zu, dass auch ideale Vermehrungsbedingungen natürliche Virus-Mutationen befördern können. Das heißt, auch wenn das aktuelle Coronavirus keine bewusste Neukonstruktion unter Laborbedingungen ist, können gewisse Rahmenbedingungen zu aggressiven neuen Virenstämmen führen.

Somit könnte die These, dass Virenstämme durch eine Sicherheitslücke aus dem Wuhan-Institut unbewusst freigesetzt worden sind und diese dann eine weitere Entwicklung genommen haben, ein Erklärungsmuster sein.

Medizinisches Labor

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