Covid-19 bedroht vor allem ältere Menschen mit Vorerkrankungen. Die Regierung hat aber dem ganzen Land eine Vollbremsung verordnet und gesteht ihre Fehler bis heute nicht ein.

Foto: Andreas Bohnenstengel / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0-DE)
Undenkbar in Österreich: Politikerin bereut Corona-Entscheidung und gesteht Fehler ein

In Hamburg ticken die Uhren anders. Die rote Hansestadt hatte nicht nur gegen den Trend Obduktionen an vermeintlichen Corona-Toten durchgeführt (und kam gerade mal auf die Hälfte der offiziellen Zahlen), Hamburg brach auch das seltsame Schweigen zu den medizinischen Erkenntnissen rund um Covid-19 (Der Leiter der Rechtsmedizin Hamburg, Klaus Püschel, sagte, dass die meisten in der Statistik als Corona-Tote geführte Verstorbene an Thrombosen und tödlichen Lungenembolien starben).

„Hätte sie uns damals nicht gesagt“

Jetzt überrascht die rote Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks, die die Entscheidungen, die sie im Zuge der Corona-Hysterie traf, bedauert:

Ob es zum Beispiel notwendig war, die Kitas und Schulen zu schließen, darüber streiten sich noch heute die Wissenschaftler. Hätten sie uns damals nicht gesagt, dass Kinder und Jugendliche die Krankheit stärker übertragen als Erwachsene, dann hätten wir vielleicht anders entschieden und Schulen wie Kitas offen gelassen oder schneller wieder geöffnet.

Das zeugt von politischer Größe. Die sucht man in Österreich vergeblich. Dort verharrt Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und seine schwarz-grüne Regierung in der Grube, die sie sich selbst gegraben haben.

Mehr als doppelt so viele Grippe-Tote wie Corona-Tote

Zu keinem Zeitpunkt gab es in Österreich mehr Corona-Infizierte als es an einer gewöhnlichen saisonalen Grippe Erkrankte gibt. In der Grippesaison 2018/2019 starben laut Information der Ärztekammer Oberösterreich an der Virusgrippe rund 1.400 Menschen in Österreich, das sind mehr als doppelt so viele wie offiziell „an“ Covid-19.

Die offizielle Zahl gibt dabei keine Auskunft darüber, ob die Toten nicht doch an anderen Krankheiten verstorben sind und Covid-19 zusätzlich hinzu kam. So gilt die erst 27-jährige Verstorbene aus Oberösterreich als Covid-19-Todesfall, auch wenn sie schwere Vorerkrankungen aufwies.

Keine Selbstkritik bei Österreichs Regierung

Doch auf das Eingeständnis der Regierung, die nötigen Daten nicht erhoben zu haben, die Sachlage deshalb völlig falsch eingeschätzt und die falschen Entscheidungen getroffen zu haben, wartet man in Österreich noch. Im Gegenteil. Die gekauften Mainstream-Medien – Corona-Sonderfinanzierung von 3,25 Euro pro gedrucktem Exemplar und um 50 Prozent erhöhte Presseförderung – verkünden weiterhin, dass die Regierung „alles richtig gemacht habe“.

Das Ergebnis: fast 1,9 Millionen Österreicher arbeitslos oder in Kurzarbeit, Sterben von Klein- und Mittelunternehmen, Bildungsdefizite bei Schülern und Studenten, Schulden in astronomischen Höhen.

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