Zu wenig Fahrgäste und größere Intervalle: Viele Bim-Garnituren der Wiener Linien mussten in den vergangenen Wochen in der Remise bleiben.

Foto: FujiUser / wikimedia.org (CC-BY-SA-4.0)
Corona-Krise: Wiener Linien leiden unter Passagierschwund

Die Wiener Linien leiden nach wie vor massiv unter dem seit dem 16. März anhaltenden Passagierschwund bei Bim & Bus in Folge der Corona-Schutzmaßnahmen. Es ist die Mobilität in der Bevölkerung nach dem schrittweisen Zurückfahren der umfangreichen Einschränkungen zwar wieder schrittweise gestiegen. Trotzdem herrschen beim Fahrgastaufkommen noch lange nicht jene Verhältnisse wie vor dem sogenannten „Lockdown“.

Während der aufrechten Einschränkungen betrug das Fahrgastaufkommen lediglich rund 20 Prozent der Normalfrequenz. Jetzt appellieren die Verantwortlichen bei den Wiener Linien an die Passagiere, wieder „öffentlich“ zu fahren und das umfangreiche Angebot in der Bundeshauptstadt in Anspruch zu nehmen.

Aktuell rund 50 Prozent Fahrgastaufkommen erreicht

Aktuell habe man laut Wiener Linien-Management rund 50 Prozent des Fahrgastaufkommens von vor der Corona-Krise, also in der ersten Hälfte des März, erreicht. Dies führt natürlich auch zu empfindlichen Ausfällen bei den Fahrscheinnverkaufs-Einnahmen. Die Einbußen sollen im zweistelligen Millionenbereich liegen.

Während man bei den Jahreskartenbesitzern kaum einen Rückgang registrieren konnte, ist der Verlust bei Einzelfahrscheinen oder Mehrtagesfahrkarten, vor allem auch bedingt durch den Ausfall von Touristen,ein hoher.

Wiener Linien

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