Unerwartet blutig verlief für eine junge Frau eine persönliche Verabredung mit einem 22-jährigen Tschechen, den sie nur über’s Internet kannte (Symbolbild).

Foto: Yotka / depositphotos.com
„Chat-App“ kontra Realität: Rendezvous mit Osteuropäer endet mit Messerattacke

Mit mehreren Verletzten und einem Polizeieinsatz endete am Montag eine Verabredung in Wien-Ottakring: Ein 22-jähriger Tscheche hatte sich kurz vorher mit einer 34-jährigen Frau via „Chat-App“ verabredet – obwohl sie den jungen Mann noch nie persönlich gesehen hatte, hielt sie es wohl für eine gute Idee, ihn in die Wohnung eines Freundes unweit des Ottakringer Kongressbades einzuladen.

Tscheche zückt grundlos Messer – zwei Verletzte

Dort kam es schnell zu Intimitäten zwischen der Frau und ihrem deutlich jüngeren Liebhaber aus der Tschechischen Republik. Kaum drehte die Frau ihrer neuen Bekanntschaft den Rücken zu, war es mit der Romantik aber schnell vorbei: Der Tscheche zog ein Messer und stach mehrmals auf die Frau ein, sie erlitt mehrere schwere Verletzungen an Kopf und Rücken. Die Schreie der 34-jährigen brachten dann denn Wohnungsbesitzer dazu, aus dem Bad, in dem er sich befand, in die merkwürdige Szenerie zu stürmen und in die unerwartete Messerattacke einzugreifen. Dabei erlitt auch er Verletzungen am Oberarm. Die Frau konnte schließlich zu Nachbarn flüchten und von dort aus die Polizei alarmieren, sie und ihr ebenfalls verletzter Freund wurden ins Krankenhaus eingeliefert.

Tatverdächtiger verweigert Aussage

Der 22-jährige Tscheche, der zunächst geflüchtet war, konnte schließlich in seiner Wohnnung in Niederösterreich ausgeforscht und bereits einen Tag nach der mutmaßlichen Tat festgenommen werden. Obwohl er bisher die Aussage verweigert, kann er sich wohl wenig Hoffnungen machen, mit der vermeintlichen Messerattacke davonzukommen: Nicht nur konnten die Opfer des Angriffs den Mann identifizieren, die Polizei stellte auch noch zahlreiche Spuren am Tatort sicher. Auch die Frage nach dem Motiv für die Messerattacken ist noch offen. Quelle: LPD Wien

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