Die „Antifa“ (Symbolbild) rühmt sich auf Twitter, Burschenschafter von der Anti-Gewalt-Demo am Donnerstag in Wien vertrieben zu haben – tatsächlich sollen die vorgeblichen Gewalt-Gegner dabei aber handgreiflich geworden sein.

Foto: Haeferl / wikimedia.org (CC-BY-SA-3.0)
Linksextreme schlugen Burschenschafter nach Anti-Gewalt-Demo nieder

Zigtausende wollten am Donnerstag in Wien bei der „Black Lives Matter“-Demonstration gegen „Rassismus und Polizeigewalt“ ein friedliches Zeichen setzen. Doch dann wurden „Antifa“-Aktivisten selbst zu Gewalttätern und setzten – wieder einmal – ein klares Zeichen für „Toleranz“, „Weltofffenheit“ und „Gewaltfreiheit“.

Von „Antifanten“ umzingelt

Im Polizeiprotokoll gaben die Geschädigten an, dass ein „Antifa“-Fotograf zwei Burschenschafter wahrgenommen habe, woraufhin dieser zehn bis 15 Personen zusammentrommelt hätte – wohl in der Absicht, die in seinen Augen unerwünschten Demo-Teilnehmer zu vertreiben. Die beiden Burschenschafter hätten dann freiwillig die Veranstaltung verlassen – doch seien sie bei einer Straßenbahnstation von fünf Antifa-Aktivisten umzingelt worden.

Nun hätten die in Überzahl agierenden, angeblichen Menschenfreunde, die zuvor noch gegen Gewalt aufmarschiert waren, die beiden Burschenschafter provoziert: Ein Fahrrad sei beschädigt worden, und dann hätte man sie auch noch als „Fascho“ beschimpft, weil einer der beiden einen Pullover mit der Aufschrift „New England Patriots“ trug.

Als die beiden dann in die Straßenbahn einsteigen wollten, wären sie mit Faustschlägen attackiert worden. Danach seien die mutigen „Antifanten“ weggelaufen, so die Geschädigten.

„Autonome“ feiern auf Twitter Vertreibung von Demo-Teilnehmern

Auf Twitter veröffentlichte die „autonome antifa (w)“ dann folgenden Eintrag (Rechtschreibfehler im Original):

Verkleidete Faschisten auf #Blacklivesmatter Demo in #Wien. Gestern haben sich zwei Burschenschafter „unauffällig“ beim Schlusspunkt der Demo aufgehalten. Der höflichen Bitte sich zu schleichen sind sie dann schnell nachgekommen. Seid aufmerksam bei Demos wer neben euch steht!

Heißt auf Deutsch: Burschenschafter dürfen nicht für Meinungsfreiheit und gegen Polizeigewalt und Rassismus demonstrieren. Das ist allein Sache der linken „Antifa“ und ihrer Gesinnungsgenossen. Tun sie es trotzdem, werden sie verprügelt.

Wenig Hilfe von der Polizei – „neue Normalität“?

Und die (nach dem neuen Innenminister jetzt andere) Polizei? Nach Aussagen der beiden Opfer, die zunächst von einer Motorradstreife zum nächsten Funkwagen geschickt worden waren, hatten die Beamten kaum Interesse an dem Vorfall. Sie hätten sogar versucht, den Fall als „Selbstverschulden“ darzustellen. Passt alles irgendwie zur „neuen Normalität“…

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