Tirols Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg (ÖVP) sieht keine Schuld beim Krisenmanagement nach dem Auftauchen des Coronavirus in Ischgl.

Foto: Klaus Maislinger / Wikimedia (CC-BY-SA-4.0)
ÖVP-Landesrat Tilg findet das Krisenmanagement zum Coronavirus-Auftreten in Ischgl nach wie vor gut

Tirols ÖVP-Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg sieht laut einem Interview, keinerlei Grund für einen Rücktritt nach der Corona-Krise in Ischgl. Ausgehend von einer Touristenbar hatte sich das Coronavirus verbreitet. Gegenüber der Tiroler Tageszeitung gibt er an, ein „ruhiges Gewissen“ zu haben. Lediglich, dass nicht „alles perfekt“ gemacht zu haben, gesteht der schwarze Gesundheitspolitiker ein.

Auch seinem Landessanitätsdirektor Franz Katzgraber steht er weiterhin ohne Wenn und Aber zur Seite. So hätten laut Tilg alle das Beste gegeben. Lediglich, dass „das eine oder andere Wort“ nicht glücklich gewählt worden sei, gibt der ÖVP-Landesrat zu.

Medienhysterie schadet Österreich

Auch einen Schuldigen in der ganzen Causa Ischgl hat Tilg schnell ausgemacht. Er sieht die Schuld bei den Mainstream-Medien und deren Berichterstattung über die Ausbreitung des Coronavirus aus Ischgl heraus. Er sieht „Tirol-Bashing“ in den Analysen und Berichten über die Vorgänge in den Tiroler Gesundheitsbehörden.

Bernhard Tilg

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