Das Coronavirus in Ischgl hat Österreich einen großen Imageschaden gebracht. Wohl wird auch in der Partnergemeinde Schengen die Begeisterung für die Tiroler Ortschaft gesunken sein.

Foto: Denise Hastert / Wikimedia (CC-BY-SA-4.0)
„Causa Ischgl“: 69 Prozent sehen Image-Schaden für Tourismusland Österreich

Das Tourismusland Österreich muss im Zuge der Bewältigung der Corona-Krise auch an seinem Image arbeiten. Und das vor allem bei den eigenen Bürgern im Land. Schuld ist einmal mehr die „Causa Ischgl“.

Eine Umfrage des Nachrichtenmagazins Profil zum Image der eigenen Heimat bei den Österreichern zeigt, dass 69 Prozent einen Schaden sehen. Nur 22 Prozent sind der Meinung, die Vorgänge und das Corona-Krisenmanagement im Bundesland Tirol hätten das Ansehen Österreichs als Reiseland nicht negativ betroffen. Weitere neun Prozent machten keine Angaben zu Ischgl und dem Image Österreichs.

Behördenversagen von Bezirkshauptmannschaft bis Gesundheitsministerium

Woche für Woche kommen neue Indizien zur schlechten Krisenbewältigung der Verantwortlichen, die vor allem aus der ÖVP stammen, im Zusammenhang mit der Bewältigung des Coronavirus in Ischgl ans Tageslicht. Immer deutlicher zeichnet sich ein Bild von fortgesetztem Behördenversagen bei Management und Entscheidungsfindung durch die beteiligten Organwalter.

Der Versuch von Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne), aber auch den handelnden Personen in der Tiroler Landesregierung und im Behördenapparat, wie Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP), dass man immer mit größter Ernsthaftigkeit und Sorgfalt gehandelt hätte, wird wohl nicht zu halten sein.

Ischgl

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