Nachdem US-Präsident Trump erklärt hatte, die „Antifa“ als Terrororganisation einstufen zu wollen, wird auch in der Schweiz über ein Verbot der linksextremen Bewegung nachgedacht.

Foto: cantfightthetendies / flickr (CC BY 2.0)
„Brutstätten des Terrors“: Auch Schweizer diskutieren über Antifa-Verbot

Am Montag kam es auch in Zürich zu großen Demonstrationen gegen „Rassismus“ und angebliche Polizeigewalt – genau wie in Wien nahmen die Teilnehmer keinerlei Rücksicht auf die Corona-Risikogruppen, hielten keinen Mindestabstand ein und trugen oftmals noch nicht einmal Schutzmasken.

Glarner: Trumps Antifa-Entscheidung „absolut richtig“

Nachdem US-Präsident Donald Trump die linksextreme Antifa mitsamt ihren Symbolen zur „terroristischen Organisation“ erklären will, soll es auch in der Schweiz bald mit den Antifa-Auftritten, die regelmäßig in Gewaltexzessen enden, Schluss sein.

So fordert es Nationalrat Andreas Glarner von der Schweizerischen Volkspartei (SVP). Er findet die Ankündigung des US-Präsidenten, die Antifa als Terrororganisation einzustufen, „absolut richtig“, wie nau.ch schreibt.

Linksextreme Gruppen sind Gefahr für den Staat

Der Politiker der größten Partei in der Schweizer Bundesversammlung geht davon aus, dass „linksextreme Gruppen“ den Staat „zersetzen“. Deshalb will er sein Vorhaben demnächst den Mitgliedern des Bundesrats, also der Schweizer Regierung, vorlegen:

Der Bundesrat muss die Antifa verbieten und als terroristische Organisation einstufen.

Zu dem häufig vorgebrachten Argument, dass die Antifa nicht als Organisation, sondern als lose Bewegung, die schwer zu verbieten sei, auftreten würde, verwies Glarner, der auch Präsident der Staatspolitischen Kommission des Nationalrats ist, auf die Reitschule in Bern, einem linksextremen „Kulturzentrum“:

Die Zustände in Bern rund um die Reitschule sind untragbar. Andere Städte haben ebenfalls solche Brutstätten des Terrors.

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