Weil „Mädchen doch auf starke Jungs stehen“, ging ein 16-jähriger Afghane mit einem Messer bewaffnet auf eine Party und stach danach im Drogenrausch einen Passanten nieder.

Foto: unzensuriert.at
Opfer-Verhöhnung: Nur acht Monate Haft für afghanischen Messerstecher

Da hat die Kuschel-Justiz wieder einmal voll zugeschlagen: Ein 16-jähriger Afghane, der zwei Mädchen mit einem Messer bedrohte und einen 19-jährigen Wachmann, der ihn davon abhalten wollte, niederstach und schwer verletzte, muss nur für acht Monate in Haft. Ein wirklich abschreckendes Urteil für alle potentiellen Gewalttäter!

Alkohol und Drogen

Die Tat ereignete sich im März dieses Jahres in Wien-Favoriten. Der Afghane hatte zuvor eine Party besucht, wo auch die beiden Österreicherinnen (17, 18) zu Gast waren. Nach Aussage der beiden habe sich der 16-Jährige – vermutlich unter Alkohol- und Drogeneinfluss – schon dort aggressiv verhalten. Am Heimweg sei er dann auf die beiden Mädchen getroffen und habe mit ihnen Streit angefangen. Nachdem er die 18-Jährige zu Boden gestoßen hatte, stelle ihn die 17-Jährige zur Rede, worauf er sie mit dem Abstechen bedrohte.

Messerstiche für Helfer

In diesem Augenblick kam ein Jogger, im Brotberuf Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes, vorbei und wollte beruhigend eingreifen. Dafür kassierte der 19-Jährige voom Afghanen gleich einmal einen Fausthieb ins Gesicht, der ihm einen Nasenbeinbruch beschwerte. Im darauf folgenden Gerangel stieß der 16-Jährige immer wieder mit dem Messer zu und verletzte den 19-Jährigen an Brust, Rücken und Beinen schwer. Sein Opfer ließ er aus etlichen Wunden blutend liegen und suchte das Weite.

Unkooperative Zeuginnen

Als die Polizei eintraf, verhielten sich die beiden Mädchen nicht gerade kooperativ und wollten nicht einmal eine Personsbeschreibung des Täters abgeben. Die Beamten konnten den Afghanen, der selbst leichte Gesichtsverletzungen und Blutspuren an der Kleidung aufwies, jedoch bald schnappen.

„Starke Jungs“ brauchen Messer

Beim Prozess am Wiener Straflandesgericht schilderte das Opfer, wie er bis heute unter den Folgen der Attacke leide. Er hatte unter anderem einen eröffneten Brustraum und beginne erst jetzt langsam wieder mit dem Sport. Doch tiefe Atemzüge seien bis heute nicht möglich, die Wunden im Bein würde nach zehn Minuten Joggen wieder schmerzen. Auf die Frage, warum er überhaupt ein Messer mit sich geführt habe, antwortet der Afghane, dass „Mädchen doch auf starke Jungs stehen würden“.

Täter bekommt Psychotherapie

Das Urteil liest sich wie ein Hohn gegenüber dem Opfer: 24 Monate Haft, davon aber nur acht unbedingt wegen absichtlicher schwerer Körperverletzuung und gefährlicher Drohung. Danach muss der Täter sich einer Psychotherapie bei der Männerberatung unterziehen (höchstwahrscheinlich auf Steuerzahler-Kosten). Dem Geschädigten muss er insgesamt 6.050 Euro Schmerzengeld zahlen, knapp die Hälfte hat er immerhin bereits überwiesen. Quelle: krone.at

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