George Floyd wurde weltweilt zur Ikone der „Black Live Matters“-Bewegung – wer auf Floyds kriminelle Vergangenheit hinweist, muss auch in Deutschland um seine Existenz fürchten.

Foto: Lukas Werkmeister / wikimedia.org (CC BY 4.0)
CDU-Politiker verweist auf Vorstrafen von Gewaltverbrecher Floyd – SPD fordert Rücktritt

George Floyd, der Afroamerikaner, der bei einem Polizeieinsatz unter noch nicht restlos geklärten Umständen ums Leben kam, wurde zur Ikone der internationalen „Anti-Rassismus“-Proteste: Kritik an Floyd, der „Black Lives Matter“ (BLM)-Bewegung oder dem linksextremen Terror, der seit Tagen die USA heimsucht, ist in Deutschland jedoch unerwünscht.

„Niemand von uns wollte ihm in der Nacht begegnen“

Auch ein CDU-Politiker musste diese Erfahrung machen: Der Demographiebeauftragte von Baden-Württenberg, Thaddäus Kunzmann, hatte am Samstag auf Twitter darauf hingewiesen, dass es sich bei Floyd um einen mehrfach verurteilten Gewaltverbrecher handle:

Zur Wahrheit gehört auch, dass Floyd ein Gewaltverbrecher mit beträchtlichem Vorstrafenregister war. Niemand von uns wollte ihm in der Nacht begegnen. Ich finde, das gehört zur Wahrheit dazu.

Landes-SPD fordert Rücktritt

Lange ließ die Empörung nicht auf sich warten: Dass Kunzmann es gewagt hatte, Kritik am „Märtyrer“ Floyd zu äußern, sorgte bei der baden-württembergischen SPD für Entsetzen – die Sozialdemokraten forderten umgehend den Rücktritt des Demographiebeauftragten. Sascha Binder, Landesgeneralsekretär der Partei, sagte dazu, dass Kunzmann das „weltoffene Land nicht mehr repräsentieren“ dürfe.

Er muss seinen Hut nehmen, am besten, bevor heute die Sonne untergeht.

Auch das Landessozialministerium hat sich mittlerweile von Kunzmanns Aussagen „aufs Schärfste distanziert“ – Kritische Worte über Floyd, der mehrfach wegen Diebstahls, Drogenbesitzes und 2007 nach einem brutalen Raubüberfall sogar zu einer fünfjährigen Haftstrafe verurteilt worden war, will man auch bei der Landesregierung in Stuttgart nicht hören.

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