Neue Eiszeit: An der Demarkationslinie zwischen Nord- und Südkorea könnte es aber bald wieder „heiß“ zugehen.

Foto: TECH. SGT. Scott Stewart, U.S. Air Force / Wikimedia (PD US Air Force)
Kommunistisches Nordkorea will alle Kommunikationskanäle zu Südkorea kappen

Eine neue Eiszeit scheint sich zwischen Nord- und Südkorea anzubahnen. Der kommunistische Norden hat über seine staatlichen Medien angekündigt, dass er sämtliche Kommunikationskanäle zum „feindlichen“ Südkorea ab dem 9. Juni 2020 kappen werde.

Diese Trennung der Kommunikation umfasst die Leitungen zwischen den beiden Regierungen in den jeweiligen Hauptstädten Pjöngjang und Seoul sowie die Informationskanäle zwischen den feindlichen Streitkräften der beiden Länder

Weitere Reaktion auf die Flugblattaktion an der Grenze

Hier geht es um eine weitere Reaktion Nordkoreas auf eine Flugblattaktion an der Grenze zwischen den beiden koreanischen Staaten. Die Flugblätter, die von Aktivisten aus dem Süden gegen das kommunistische Regime unter Staatsführer Kim Jong-un gerichtet waren, sind der Grund für die Verschärfung der Lage.

Als erste Reaktion war vor Tagen bereits das Schließen eines gemeinsamen Verbindungsbüros zwischen Nord und Süd und weiterer bilateraler Projekte angekündigt worden.

Kim Yo-jong steht an der Spitze der Falken in Pjöngjang

An der Spitzen der Falken in Pjöngjang steht die Schwester des kommunistischen Diktators Kim Jong-un, Kim Yo-jong. Kim Yo-jong, Nummer Zwei des Regimes, hatte bereits vor einer Woche gedroht, dass sich Nordkorea aus einem Militärabkommen mit Südkorea zurückziehen werde. Findet das tatsächlich statt, dann könnte es zu einer weitgehenden militärischen Destabilisierung in Südostasien kommen.

Demarkationslinie Nordkorea

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