Neben Zivilisten sind auch immer wieder Mitglieder dörflicher Selbstverteidigungsmilizen im Norden Nigerias die Opfer von Boko Haram und ISWAP.

Foto: VOA / wikimedia.org (CC-PD-Mark)
Moslemische ISWAP-Terroristen ermorden 60 nigerianische Dorfbewohner

Die Situation im Nordosten Nigerias eskaliert durch radikalisierte Moslems weiter. Islamistische Dschihadisten haben bei einem Überfall 60 nigerianische Dorfbewohner grausam ermordet. Nach der Spaltung der islamistischen Terrormiliz Boko Haram treibt jetzt mit der Einheit „Islamischer Staat Provinz Westafrika“ (ISWAP) eine zweite Terrororganisation ihr Unwesen.

Die Attacke fand im Dorf Felo im Bundesstaat Borno im Norden des 200-Millionen-Einwohner-Staates Nigeria statt. Die 60 Opfer sollen Zivilisten und Mitglieder einer regionalen antiislamistischen dörflichen Selbstverteidigungsmiliz gewesen sein.

36.000 zivile Todesopfer in letzten zehn Jahren

In den letzten zehn Jahren, seitdem die Terrororganisationen Boko Haram und deren Abspaltung ISWAP den Nordosten Nigerias heimsuchen, haben diese Überfälle und Selbstmordattentate rund 36.000 Todesopfer unter der Zivilbevölkerung gekostet.

Während im Jahr 2019 ein Rückgang der Übergriffe und Terroranschläge zu verzeichnen war, verstärken Boko Haram und ISWAP seit Beginn dieses Jahres ihre terroristischen Aktivitäten wieder.

Nigerianische Selbstschutzmiliz

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