Nach mehreren Schändungen befindet sich der Siegfriedskopf heute geschützt unter einem Glas-Kubus im Arkadenhof der Universität Wien.

Foto: Thomas Ledl / wikimedia.org (CC BY-SA)
Uni-Dozent Schmidinger bekennt sich zu linksextremem Anschlag in Wien – keine Konsequenzen?

„Siegfriedskopf: Der Schänder spricht“ lautet der Titel im Freilich Magazin, das den Uni-Wien-Lektor Thomas Schmidinger als Verbrecher brandmarkt, nachdem Schmidinger nach 18 Jahren öffentlich auf Facebook zugab, mit seinen Freunden die Nase des Siegfriedskopfs an der Universität Wien abgeschlagen zu haben.

Skulptur für Gefallene im ersten Weltkrieg

Der Siegfriedskopf ist eine Skulptur von Josef Müllner (1879-1969), die nach dem Ersten Weltkrieg als Denkmal für gefallene Angehörige der Universität Wien konzipiert wurde. Sie stand zuerst in der Aula des Hauptgebäudes der Universität, seit 2006 befindet sich der Siegfriedskopf in einem beschrifteten Glas-Kubus im Arkadenhof der Universität Wien.

„Die Nase ging echt nicht leicht ‚runter“

Lektor Schmidinger, der an der Universität Wien und an den Fachhochschulen Oberösterreich und Vorarlberg unterrichtet, rühmt sich nun, 2002, noch als Student, gemeinsam mit einem Freund die Nase des Monuments abgeschlagen zu haben. Schmidinger erzählt heute freimütig:

Wir waren zu zweit. Aber das ist völlig wurscht… Der Stein war urhart und wir haben uns abgewechselt, die Nase ging echt nicht leicht runter!

Anzeige gegen unbekannte Vermummte

Damals hatte die Universität Wien Anzeige gegen unbekannte Vermummte wegen Sachbeschädigung erstattet. Dass sich Schmidinger heute der Tat ungestraft rühmen kann, ist der Verjährung geschuldet. Dass Schmidinger heute aber weiter zur Schändung von Denkmälern aufruft, sollte die Universitätsführung zum unverzüglichen Handeln zwingen. Im Freilich Magazin ist zu lesen, wie Schmidinger über Denkmal-Schändung denkt:

Auslöser für den Bekennermut ist die Debatte um #BlackLivesMatter und den Fall der Statue des Sklavenhändlers Edward Colston in Bristol. Eigentlich plädiert Politikwissenschaftler Thomas Schmidinger gegen solche Bilderstürmerei und für eine „Rekontextualisierung“. Da gäbe es noch einiges zu tun: „So in etwa stell ich mir das z.B. beim Karl Lueger Denkmal und einigen anderen Altlasten in Wien und anderswo auch vor.“

Vor Gedenkstätte Haiders mit Stinkefinger posiert

Dass die Universität Wien Linksextremisten und linksradikalen Studentenvertretungen immer wieder großzügig eine Bühne für ihre kruden Ideen und teilweise gefährlichen Agitationen gewährt, ist mittlerweile bekannt. Aber auch unter dem derzeitigen Lehrpersonal werden immer wieder äußerst fragwürdige politische Einstellungen geduldet.

Den Vogel schoss Schmidinger am 12. Februar 2017 ab, als er sich den linken „Schutzbund“ zurückwünschte (dabei gibt es ohnehin die „Antifa“). Pietätlos agierte Schmidinger, als er seinerzeit vor der Jörg-Haider-Gedenkstätte in Kärnten mit dem Stinkefinger posierte.

Studenten fordern Abberufung Schmidingers

Der Bundesobmann des Rings Freiheitlicher Studenten (RFS), Lukas Heim, fordert in einer Aussendung die sofortige Abberufung Schmidingers:

Ein Uni-Lektor, der offen zugibt, eine Straftat begangen zu haben, bei der die Uni Wien der Geschädigte ist und darauf bis heute stolz ist, hat als Lektor auf keiner österreichischen Hochschule etwas zu suchen. In der Privatwirtschaft wäre es völlig undenkbar, dass jemand, der das Eigentum seines Arbeitgebers mutwillig zerstört, keine Konsequenzen zu befürchten hat.

Siegfriedskopf

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