Kupferkabelrollen sind bei ost- und südosteuropäischen Diebesbanden eine begehrte Ware, die sich gut verkaufen lässt.

Foto: Giovanni Dall'Orto. / wikimedia.org (CC0 1.0)
Serbenbande stahlt fünf Tonnen Kupferkabel in Wien

Der Rohstoffdiebstahl macht offensichtlich auch in Zeiten der Corona-Pandemie keine Pause. warum auch? Aktuell wurden zwei Mitglieder einer serbischen Diebsbande ausgeforscht, die sich auf den Rohstoffdiebstahl in Wien und Wien-Umgebung spezialisiert hatten. Zuletzt hatten die beiden in den vergangenen Wochen nicht weniger als fünf Tonnen Kupferkabel von Baustellen und Lagerstätten gestohlen. Beamte des Landeskriminalamtes nahmen die beiden serbischen Täter fest.

Allein in Wien-Brigittenau sollen der die beiden Serben, 33 und 57 Jahre alt, in den Monaten Februar und März Kabel- und Kabelrollen von Baustellen bei ihren Diebeszügen haben mitgehen lassen. Anschließend verkauften die beiden Täter die gestohlene Kupferware zum Gegenwert von 42.000 Euro, wie das Landeskriminalamt festgestellt hat.

Rohstoffdiebstahl fest in Hand ausländischer Krimineller

In Österreich ist der Rohstoffdiebstahl, der sich zum größten Teil auf Kupfer, aber auch andere Altmetalle konzentriert, fest in der Hand ausländischer Krimineller. Die Banden, die sehr oft vom Diebstahl bis zum Verkauf an Dritte eine gesamte kriminelle Wertschöpfungskette aufgebaut haben, stammen zumeist vom Balkan bzw. aus der Slowakei, Ungarn oder Rumänien.

Nach den Altmetalldiebstählen werden die Rohstoffe sehr oft auch über die Grenze in die Heimatländer der Bandenmitglieder „exportiert“, um dort weiterverkauft zu werden. Quelle: LPD Wien

Kupferkabel

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