Götterdämmerung: Bundeskanzler Sebastian Kurz und seine schwarz-grüne Regierung werden auch von der Kronen Zeitung nicht mehr nur belobhudelt.

Foto: EU2017EE Estonian Presidency / wikimedia.org (CC-BY-2.0)
Kronen Zeitung: Claus Pándi kritisiert die „Show-Politik“ von Schwarz-Grün

Seit Anfang März funktionierte die sogenannte „Message-Control“ der schwarz-grünen Bundesregierung über die österreichischen Medien, ob Tageszeitungen, Rundfunk- und Fernsehen oder Internet-Berichterstattung. Jetzt brechen viele österreichische Journalisten wie etwa der Salzburg-Krone-Chefredakteur Claus Pándi aus und kritisieren die „Show-Politik“ von Schwarz-Grün:

Am Montag beginnt also wieder einmal eine Regierungsklausur. Vielleicht will die türkis-grüne Koalition diesmal nicht nur eine Show abziehen? Kleine Korrekturen der wirtschaftspolitischen Fehler zeichnen sich zumindest ab. Mit gutem Willen ginge mehr.

Regierung sollte sich mehr an Praxis orientieren

Pándi geht noch weiter und erinnert die Bundesregierung und damit insbesondere Bundeskanzler Sebastian Kurz und Vizekanzler Werner Kogler daran, dass es in Österreich genügend „bodenständige Unternehmer und Manager mit internationaler Erfahrung“ gebe.

Diese Unternehmer und Manager könnten nach Pándis Vorstellungen ja „das Team um Bundeskanzler Sebastian Kurz durch die große Welt der realen Probleme und Möglichkeiten begleiten“.

Bundesregierung soll sich auf zweite Welle vorbereiten

Der Krone-Journalist ist zudem gesundheitspolitisch Pessimist und sieht durch das aktuelle Fallen der Maskenpflicht und weiterer Reisebeschränkungen „zwangsläufig“ die zweite Covid-19-Viruswelle näher an Österreich heranrücken. Bisher bescherten vor allem Problembereiche wie ein „Asylanten-Cluster“ neue Infektions-Fälle, etwa in der Bundeshauptstadt Wien.

Pándi zitiert dazu „Expertenkreise“, die damit rechnen, dass bereits ab Anfang August mit einem deutlichen Anstieg der Erkrankungszahlen zu rechnen sei. Hier sei die Bundesregierung gefordert, denn mit Wunschdenken lasse sich die Krise nicht unter Kontrolle bringen.

Sebastian Kurz

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