Wird die 2019 abgetretene ehemalige grüne Wiener Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou bald den Leipzigern auf die Nerven gehen?

Foto: GuentherZ / wikimedia.org (CC-BY-3.0)
Leipzig: Sucht Maria Vassilakou die Stadt bald als Baureferentin heim?

Des einen Freud‘, des anderen Leid: Während ein Großteil der Wienerinnen und Wiener froh über den Abgang Maria Vassilakous am 26. Juni 2019 waren, könnten sich jetzt die Bürger der ostdeutschen Metropole Leipzig (Sachsen) „wundern“. Vassilakou, von 2010 bis 2019 grüne Vizebürgermeisterin Wiens mit dem Großressort Stadtentwicklung, Verkehr, Klimaschutz, Energieplanung und Bürgerbeteiligung, soll jetzt in Leipzig als grüne „Baubürgermeisterin“ für die Bereiche Stadtentwicklung und Bau zuständig sein.

Ursprünglich hatten sich 23 Bewerber um die Position des „Baubürgermeisters“ in Leipzig beworben. Aktuell sollen noch drei Kandidaten im Rennen sein. Die Entscheidung soll am 8. Juli fallen. Das Vorschlagsrecht hat die grüne Rathausfraktion in Leipzig.

Siebenjährige Amtszeit in „buntem“ Stadtrat

Vassilakou würde nach erfolgter Bestellung eine siebenjährige Amtszeit in der 600.000 Einwohner-Stadt beginnen. Oberbürgermeister ist mit Burkhard Jung ein Sozialdemokrat, der 2019 bei einer Direktwahl gegen den CDU-Kandidaten gewonnen hatte.

Der 70-köpfige Leipziger Stadtrat ist sehr „bunt“ zusammengesetzt und besteht aus insgesamt sechs Fraktionen: Die Linke (17 Mitglieder, incl. Die Partei), Grüne (16 Mitglieder, incl. WVL), CDU (13 Mitglieder), AfD (11 Mitglieder), SPD (9 Mitglieder), Freibeuter (4 Mitglieder, incl. FDP + Piraten).

Maria Vassilakou

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