An der Demarkationslinie zwischen Nord- und Südkorea könnte bald wieder „scharf“ geschossen werden.

Foto: Kok Leng Yeo / Wikimedia (CC-BY-2.0)
Nordkoreanisches Regime lässt Verbindungsbüro in Kaesong sprengen

Einmal mehr scheint die Situation an der Demarkationslinie zwischen Nord- und Südkorea zu eskalieren. Das nordkoreanische Regime unter Diktator Kim Jong-und hat jetzt das gemeinsame, innerkoreanische Verbindungsbüro in der Grenzstadt Kaesong sprengen lassen. Die Sprengung erfolgte am Nachmittag des 16. Juni 2020. Bisher hatte das Verbindungsbüro als einer der wichtigsten Kommunikationskanäle zwischen Nord und Süd gegolten.

Armeebeobachter des Südens, die an der Grenze stationiert sind, haben eine hohe Rauchsäule über dem Gebäude aufsteigen sehen. Neben dem Verbindungsbüro befindet sich auch ein gemeinsames Industriegebiet, das aber stillgelegt ist.

Diktatorenschwester Kim Yo-jong hatte Aktion angekündigt

Bereits am 13. Juni kündigte die Diktatorenschwester Kim Yo-jong im nordkoreanischen Staatsfernsehen an, dass es zu entsprechenden Aktionen gegen Südkorea kommen werde. Grund für die Eskalation ist eine Flugblattaktion antikommunistischer Aktivisten aus dem Süden an der Demarkationslinie zum Norden.

Die Sprengung könnte der Auftakt zu weiteren Aktionen des kommunistischen Regimes gegen den Süden sein. Als „starke Frau“ hinter Diktator Kim Jong-un tritt immer stärker dessen Schwester Kim Yo-jong in der Öffentlichkeit auf.

Demarkationslinie Korea

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