Linksradikale (Symbolbild) sind in den USA immer weiter am Vormarsch und rufen eigene Gebiete aus, die fatal an die Münchener Räterepublik nach dem Ersten Weltkrieg erinnern. Nur dass sich ihnen diesmal anscheinend keine Freikorps entgegenstellen.

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„Aktivisten“ als neue Polizei – weitere „autonome Zonen“ in den USA

Seattle war nur der Anfang: Nach der Ausrufung einer „autonomen Zone“ in einem Stadtviertel der US-Pazifik-Stadt versuchen sich westliche Mainstream-Medien im Schönreden: Bei den neuen Machthabern, so ist zu lesen, handle es sich im wesentlichen um Künstler und Vertreter von Minderheiten, die öffentliche Diskussionsveranstaltungen abhielten und über selbstverwaltete Tafeln kostenlose Nahrungsmittel verteilten.

Demokratische Politiker stellen sich gegen Washington

Tatsache ist allerdings, dass sich die demokratische Bürgermeisterin der Stadt, Jenny Durkin, demonstrativ gegen die Regierung in Washington stellt und sich einer Räumung des von „Demonstranten“ besetzten Areals in der Stadtmitte widersetzt. Auch der demokratische Gouverneur des Bundesstaats Washington, Jay Inslee, erklärte sich solidarisch mit der „autonomen Zone“. Dass Polizisten diese Zone verlassen und die Besatzer nun ihren eigenen Sicherheitsdienst aufstellen, scheint Inslee nicht zu stören. Den BRD-Medien war diese Tatsache kaum einen Bericht wert; lediglich extratipp.com berichtete kurz darüber.

Inzwischen weitet sich der Aufstand aber aus. In den letzten Tagen sind weitere „autonome Zonen“ entstanden: in Nashville, Portland und sogar in Chicago. Nur in Asheville, North Carolina, griff die Polizei ein und räumte die bereits errichteten Barrikaden wieder weg.

Anarchie in der Pazifik-Metropole

In Seattle herrscht unterdessen nach Berichten örtlicher Medien und Beobachter das Recht des Stärkeren. Denn wie schon die Zeitschrift Deutsche Geschichte – Europa und die Welt in ihrer Druckausgabe berichtete, gibt es in einer anarchistischen Gegend so etwas wie die Abwesenheit von Herrschaft nicht. Insofern ist der Anarchismus eine einzige Lüge, denn die Abwesenheit einer ordentlichen Herrschaft führt zwangsläufig zur Geltung des Faustrechts. Der betroffene Stadtteil Capitol Hill galt früher als die neue „LGBT-Hauptstadt“ Amerikas (LGBT = „Lesbian, Gay, Bisexual and Transgender“). Sogar die Bürgersteige waren in Regenbogenfarben gestrichen. Jetzt hat dort der Rapper Solomon Raz Simone ein strenges Regiment durchgesetzt. Der lokale Hip-Hop-Star hat sich zum Kommandanten der „autonomen Zone“ ausgerufen.

Schutzgeld an die neuen Machthaber

Örtliche Geschäftsleute werden offensichtlich mit Schutzgelderpressungen drangsaliert. Geschäfte und Restaurants haben ihre Schaufenster verbarrikadiert. Sie erleiden Verluste wegen der turbulenten Ereignisse. Wegen des Abzugs der örtlichen Polizeiwache hat sich auch die Sicherheitssituation in der „autonomen Zone“ drastisch verschlechtert.

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