Die Forderungen der „Antirassisten“ in Deutschland werden immer diffuser – und schrecken auch vor Gewalt nicht zurück (Symbolbild).

Foto: Antifaschistisches Nachrichtenportal Niedersachsen / flickr.com (CC BY-SA 2.0)
„Antirassisten“ gefällt Mohren-Darstellung nicht: Möhringens Stadtwappen soll geändert werden

Der linke „Antirassismus“ treibt immer weltfremdere Blüten: Im Stuttgarter Stadtteil Möhringen haben sich jetzt mehrere tausend Personen im Rahmen einer Petition dafür ausgesprochen, das Stadtteil-Wappen umzugestalten, weil es „rassistisch“ sei. Auf dem derzeitigen Wappen ist unter anderem eine dunkelhäutige Frau mit den üblichen breiten Lippen, krausem Haar und großen Ohrringen zu sehen. Rund 6.100 Menschen haben die Petition unterschrieben.

Dreiste Forderungen, von Grünen unterstützt

Der Verfasser der Petition, Okan Alaca, begründete die Forderung damit, dass das Bild schwarze Menschen abwertend darstelle und daher nichts in einem Stadtteilwappen zu suchen habe. „Schwarze Stuttgarter und ihre Verbündeten fordern die Stadt dazu auf, gemeinsam ein klares Zeichen für den Antirassismus zu setzen und solche karikativen Darstellungen im öffentlichen Raum zu verbieten“, appellierte er an die Möhringer Bezirksvorsteherin Evelyn Weis, das Bezirksamt Möhringen und den Stuttgarter Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne).

„Black Lives Matters“ langer Arm

Bezirksvorsteherin Weis zeigte sich unterdessen nicht begeistert über die Petition. Möhringen sei weltoffen und diskussionsbereit, wie auch die Badische Zeitung berichtete. „In der aktuellen Situation kann ich den Unmut beziehungsweise das Unverständnis über das Wappen selbstverständlich nachvollziehen. Ich verwehre [sic] mich aber dagegen, die Inhalte des Wappens von Möhringen auf eine Stufe mit den menschenverachtenden Vorkommnissen in den USA zu stellen“, sagte sie mit Blick auf die wüsten „Black Lives Matter“-Umtriebe in den USA.

Wie kam der Mohrenkopf ins Wappen?

Auch wenn die Forderungen der „Antirassisten“ eher lächerlich und bestenfalls humorlos wirken – eine Entfernung des Mohrenkopfes könnte möglicherweise aus historischen Gründen gerechtfertigt sein: Wie die Orts-Chroniken besagen, gehe die Stadtgründung auf das mittelalterliche allamannische Geschlecht der Moro zurück, die so ganz und gar keine Schwarzen waren….

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