Auch wenn Europas Mainstream-Medien nicht müde werden, Donald Trump Regierungsfähigkeit abzusprechen: In den USA sieht die Einschätzung anders aus.

Foto: Weißes Haus / wikimedia.org (gemeinfrei)
Allen Linken ins Stammbuch geschrieben: Fünf Gründe, warum Trump wiedergewählt wird

Am 3. November finden in den USA Präsidentschaftswahlen statt. Der amtierende Präsident Donald Trump bewirbt sich um die Wiederwahl, weshalb seine Gegner derzeit mit „Skandal-Büchern“ über ihn den Buchmarkt fluten. Die Bandbreite reicht von seiner Nichte Mary, Tochter seines 1981 an Alkoholsucht gestorbenen Bruders Fred Jr., bis zu dem von ihm entlassenen nationalen Sicherheitsberater John Bolton.

Sie werden nicht ausreichen, um Trump den erneuten Einzug ins Weiße Haus zu versperren. Es gibt mindestens fünf Gründe, weshalb Trump trotz allem und gegen alle siegen dürfte.

Herausforderer Biden tritt in Fettnäpfchen

Sein Herausforderer Joe Biden, der Vizepräsident unter Barack Obama war, fällt vor allem durch seine Abwesenheit auf, wofür der Corona-Wahlkampf mitverantwortlich ist, der ihm wenige Podien bietet.

Und wo er auftritt, tappt er zielsicher in ein Fettnäpfchen, so zuletzt zum gerade „heißen“ Thema Rassismus, ausgerechnet bei der Beerdigung von George Floyd, dem neuen „Helden“ der linken Internationale. Vor einem fast ausschließlich schwarzen, zudem gereizten Publikum sagte Biden:

Wenn ihr Trump wählt, seid ihr keine richtigen Schwarzen.

Obama zieht nicht

Man könnte dem entgegenhalten, dass Biden nur das Aushängeschild sei, hinter dem sich in Wirklichkeit Obama verbirgt. In der Tat zog der Ex-Präsident die Fäden, damit die anderen demokratischen Bewerber bei den Vorwahlen ihre Kandidatur zugunsten von Biden zurückzogen.

Obama ist unter den US-Amerikanern aber weit weniger beliebt als unter den Anführern der europäischen Linken und in den Redaktionsstuben der europäischen Mainstream-Medien. Genau deshalb haben sie 2016 Donald Trump gewählt, weil er ihnen versprach, zentrale Punkte der politischen Agenda seines Vorgängers wieder zurückzunehmen (was er auch tat).

Wie bereits bei Hillary Clinton haben die beiden Familien, die in den USA wirklich zählen, ihre Fäden gezogen, um in der demokratischen Partei alle Herausforderer, die vielleicht mehr Erfolgsaussichten hätten, zugunsten von Biden, dem Vertreter des Establishments, auszuschalten. Warum aber soll 2020 erfolgreich sein, was 2016 bereits gescheitert ist?

Wahlkampfversprechen eingelöst

Die US-Wirtschaft erlebte unter Trump eine Blütezeit. Er hatte den Menschen Arbeit versprochen. Bis zum Auftreten des Coronavirus sank die Arbeitslosigkeit auf 3,67 Prozent. Ein Rekordtief.

Europas Mainstream-Medien werden nicht müde, die Corona-Arbeitslosenzahlen in den USA zu verkünden, während sie die Corona-Arbeitslosen im eigenen Land möglichst vertuschen. Für den Ausgang der Wahlen in den USA spielt es jedoch keine Rolle, was die europäischen „Wahlkämpfer“ tun oder unterlassen.

Eine Erholung der US-Wirtschaft zeichnet sich ab. Für Mai war von führenden Ökonomen der Verlust von weiteren 7,5 Millionen Arbeitsplätzen vorhergesagt worden, in Wirklichkeit sank die Zahl der Arbeitslosen um 2,5 Millionen. Die Differenz beträgt ganze zehn Millionen.

Die US-Amerikaner bestätigen traditionell einen Präsidenten im Amt nur dann, wenn die Wirtschaft mehr als zwei Prozent wächst. Genau das war unter Trump bis Corona der Fall. Mehrere Quartale wurden sogar Spitzen von bis zu vier Prozent erreicht. Das Virus lasten die US-Wähler nicht ihm an, sondern, wenn schon, dem Erzfeind China.

Harte Hand gegen Gewalttäter aller Art

Die gewalttätigen Proteste von Linksextremisten und schwarzen Plünderern helfen Trump, weil „Law & Order“ in der DNA der US-Amerikaner steckt.

Die jüngste Order für eine Polizeireform zur Verhinderung von unrechtmäßiger Polizeigewalt erledigte der angebliche „Rassist“ Trump innerhalb weniger Tage, und schaffte damit, wozu der linke „Heilsbringer“ Obama in acht Jahren nicht fähig war. Nicht wenigen Obama-Wählern, welcher Hautfarbe immer, dämmert wahrscheinlich, dass der erste selbsterklärte Afroamerikaner im Weißen Haus, der seine weiße Abstammung mütterlicherseits verleugnete und nur die seines ihm kaum bekannten afrikanischen Vaters wie ein Banner vor sich her trug, in acht Jahren Amtszeit nichts an den Rassenproblemen verändert hatte.

Linke verrechnen sich gerne

Erneut konzentrieren sich Umfragen und veröffentlichte Meinung nur auf einen Teil der US-Wählerschaft, auf die der rassisch-ethnischen Minderheiten, so wie sie in den USA definiert werden. Diese machen im Herbst aber ungefähr 26 Prozent der Wähler aus. Indem die Demokraten, gefangen in der eigenen politischen Korrektheit, mit ihrer Strategie darauf fixiert sind, bei diesen zu punkten, laufen sie ein weiteres Mal Gefahr, sich zu verrechnen.

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