Mit unglaublichen Morddrohungen sehen sich FPÖ-Chef Norbert Hofer und seine Familie nach seiner Kritik am Islam konfrontiert. Vom Bundespräsidenten abwärts schweigen allerdings alle in Österreich dazu.

Foto: FPÖ
Unglaubliche Hasskommentare gegen FPÖ-Chef Hofer: Medien schweigen eisern

Mit einer Welle von erschütternden Hasskommentaren im Internet sieht sich derzeit der FPÖ-Bundesparteiobmann Norbert Hofer konfrontiert. Nachdem er bei einer Wahlkampfveranstaltung in Wien den Koran als tödlicher als das Coronavirus bezeichnete, gab es für den moslemischen Mob im Internet keinen halt mehr. Und das auch, weil heimische Medien die Aussage zu einem Skandal stilisierten.

Vergewaltigung, Kehle durchschneiden, Schlachten und Co.

Was Hofer dabei an Kommentaren einstecken muss geht unter die Haut. In meist gebrochenem Deutsch werden die wüstesten Drohungen und Beschimpfungen an den FPÖ-Chef gerichtet. Hier eine nur kleine Auswahl (Rechtschreibfehler im Original):

  • Was is Kuran gefährlicher du hurensohn? Du sollst geschlachtet werden. du dummer hurensohn. i fick dei mutter. […]
  • Du Hurensohn. Du wirst tot auf der Straße liegen. 
  • […] Ich hoffe sie werden erschossen sie missgeburt. 
  • du hurensohn. deine mutter soll vergewaltigt werden. deine kehle soll aufgeschnitten werden in deiner nächsten konferenz.
  • […] Hoffe du wirst geschlachtet. […]
  • du hurensohn ich vergewaltige deine frau vor deinen augen und dich bring ich um vor deine familie du spasst 
  • […] ich werde dich mit meinen Jungs umbringen. […]

Keine Reaktion von Politik und Medien

FPÖ-Chef Hofer kritisierte am Montag zurecht die fehlenden Reaktionen des offiziellen Österreich auf diese Morddrohungen. Weder der Bundespräsident, der sich sonst bei jedem rechten Lüftlein in diesem Lande zu Wort meldet, noch die Medien zeigen scheinbar Interesse oder gar Solidarität mit dem bedrohten Politiker. Die FPÖ stellte die gesammelten Hasskommentare jedenfalls für alle interessierten Medienvertreter zur Verfügung.

Hofer vermisst in diesem Zusammenhang auch jedwede Kritik der Vertreter der Glaubensgemeinschaften sowie der Politik insgesamt an den Mordaufrufen. Als die damals frisch angelobte Justizministerin Alma Zadic von den Grünen in den sozialen Netzwerken beschimpft wurde, habe es diese Verurteilungen vom Bundespräsidenten abwärts zurecht gegeben, erinnert er sich.

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