Vorerst hat der nordkoreanische Diktator Kim Jong-un das Säbelrasseln mit Militäraktionen gegen den Süden gestoppt.

Foto: Uri Tours / wikimedia.org (CC-BY-SA-2.0)
Kim Jong-un stoppt Militäraktionen gegen den feindlichen Süden

Das kommunistische Regime in Nordkorea hatte dem „feindlichen“ Süden mit einer Militäraktion wegen mutmaßlicher Provokationen an der Demarkationslinie gedroht. Jetzt rückt Diktator Kim Jong-un von der harten Linie überraschend ab und stoppt die militärischen Pläne gegen Südkorea. Gleichzeitig verkündet Kim allerdings, dass in Nordkorea weitere Maßnahmen zur Stärkung der Kriegsabschreckung vorgenommen werden sollen.

Erst vergangene Woche hatte Nordkorea angekündigt, wieder Militärübungen nahe der Grenze aufzunehmen und Soldaten in ehemals gemeinsam genutzte Industrie- und Tourismusgebiete an der Grenze verlegen zu wollen. Dies wurde jetzt offensichtlich durch Kim gestoppt.

Hat Kim Jong-un seine Schwester zurückgepfiffen?

Beobachter Nordkoreas gehen davon aus, dass Staatsführer Kim Jon-un seine Schwester Kim Yo-jong vorerst „zurückgepfiffen“ hat. Die Diktatorenschwester zählte in den letzten Wochen zu den „Falken“ in der kommunistischen Staatsführung in Pjöngjang.

Aber auch wenn Nordkorea aktuell eine ernsthafte Eskalation der Spannungen vermeiden möchte, ist es aus heutiger Sicht unwahrscheinlich, dass es in naher Zukunft diplomatische Verbindungen mit der Regierung des südkoreanischen Präsidenten Moon Jae-in aufnehmen möchte.

Nordkorea Militär

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