Der friedliche Schein trügt: Hier, am Wielandplatz in Wien-Favoriten, drohte gestern, Mittwoch, eine Massenschlägerei zwischen mehreren hundert Türken und einer Gruppe Kurden.

Foto: Dguendel / wikimedia.org (CC-BY-SA-4.0)
Polizei kann Massenschlägerei zwischen Kurden und Türken gerade noch verhindern

Es war ja nur eine Frage der Zeit, bis auch in Wien Ausländer versuchen, die Stadt mit Gewalt zu überziehen. Seit den weltweiten Ausschreitungen unter dem „Black Lives Matter“-Deckmantel scheinen die Hemmungen bei diversen Ethnien völlig zu fallen, Stichwort Dijon oder Stuttgart. In diesem Fall waren es Kurden, die keinen besseren Zeitpunkt als gestern, Mittwoch, fanden, um am Nachmittag am Keplerplatz in Wien-Favoriten gegen Gewalt an Frauen zu demonstrieren, fleißig unterstützt von den Berufs-Krawallisten der „Antifa“.

Aufgeheizte und aggressive Stimmung

Und wie schon bei früheren Kurden-Demos in Wien mischten sich alsbald Türken, darunter auch Vertreter der ultra-nationalistischen „Grauen Wölfe“, unter die Demonstranten, und die Lage drohte, zu eskalieren. Die Türken skandierten Gegenparolen und zeigten den in Österreich verbotenen „Wolfsgruß“. Es kam zu ersten Anzeigen durch die Polizei, laut den Beamten war die Stimmung „aufgeheizt und aggressiv“. Die Polizei trennte die Gruppen, einige Türken handelten sich Anzeigen wegen ihres Verhaltens ein, die Lage schien sich zu beruhigen.

Gefahr noch nicht gebannt

Doch die Gefahr war noch nicht gebannt: Am Abend gegen 19.30 Uhr gerieten die Kontrahenten beim Wielandplatz (Ausgangspunkt der Kurden-Demo dürfte der „Antifa“-Stützpunkt EKH/“Ernst-Kirchweger-Haus“ in der Wielandgasse gewesen sein) neuerlich aneinander. Die Kurden flüchteten daraufhin in ihr „Vereinslokal“ im EKH, aggressive Türken versuchten, sie dorthin zu verfolgen und riegelten den Eingang von außen ab.

Neuerlich musste die Polizei eingreifen und Gewaltausbrüche verhindern. Ein Türke wurde festgenommen, ebenso ein Kurde, der bei einer der Raufereien seinen Gegner mit einem Messer bedroht hatte.

Hunderte Türken kamen als „Verstärkung“

Die türkische Gruppe war, vermutlich durch Rundrufe über soziale Medien, mittlerweile auf mehrere hundert Personen angewachsen, es drohte eine Situation wie in Stuttgart. Dass es zu keiner ausartenden Massenschlägerei mit Verletzten oder gar Toten kam, ist dem vorausschauenden Einsatz der Exekutive zu verdanken, die ihre Hausaufgaben offensichtlich gemacht hatte: Angesichts der Lage zog man umgehend Einsatzkräfte aus dem ganzen Stadtgebiet zusammen, sogar Beamte, die gerade woanders Planquadrate durchführten, wurden nach Favoriten abkommandiert.

Nur Frage der Zeit, bis es neuerlich kracht

Nach der Totalsperre des Wielandplatzes für den Verkehr ging die Polizei daran, die Kontrahenten zu trennen und weitere Gewaltausbrüche zu verhindern. Dennoch dauerte es bis Mitternacht, bis sich die Menschenmenge aufgelöst hatte. Vertreter der Kurden scheinen aus der Situation nichts gelernt zu haben: Sie hatten für heute, Donnerstag, neuerlich eine Veranstaltung am Abend angekündigt. Bisher ist nichts Näheres dazu bekannt. Quelle: LPD Wien

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