Bitcoin auf neuem Höhenflug

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Bitcoin durchbricht wieder magische 12.000 US-Dollar Wertmarke

Die Digitalgeldwährung Bitcoin hat zu Beginn dieser Woche, genau am 8. Juli, neuerlich die magische 12.000 US-Dollar Wertmarke durchbrochen. Finanzwirtschaftsexperten haben in ihren Mittelfristanalysen bereits die 15.000 US-Dollar Wertmarke als weiteres Ziel im Visier. Seit April 2019 ist der Bitcoin-Kurs immerhin um 200 Prozent gestiegen. Insider des weltweiten Digitalgeldhandels stellen einen Zusammenhang mit dem sogenannten „Halving“ her, das ist die Korrektur der Entgelte für die Bitcoin-Miner, also jene Netzwerke, die diese Digitalgeldwährung eigentlich produzieren.

Für diese Bitcoin-Produzenten sollen sich ab Mai 2020 ihre Entgelte halbieren. Da bereits bei vergangenen Bitcoin-Kurssprüngen eine Korrektur des „Halving“ stattgefunden hat, könnte auch hier ein unmittelbarer Zusammenhang bestehen.

Bitcoin-Mining ist ein potenzieller Energiefresser

Auf der Energielieferantenfront steht es demgegenüber nicht so gut für die Digitalgeldproduzenten bei Bitcoin & Co. Immer stärker rücken Fragen wie der explodierende Energieverbrauch beim Mining oder die Bedrohung der Stromversorgung für Wirtschaft und Konsumenten in diesem Zusammenhang in den Focus der politischen und ökonomischen Diskussion. Zuletzt reagierte etwa das iranische Energieministerium mit einer Beschlagnahmung und Auflösung von zwei Bitcoin-Minen auf diese potenzielle energiepolitische Bedrohungslage.

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