Wien-Favoriten wird für türkische und kurdische Demonstranten immer öfter zum Kriegsschauplatz.

Foto: unzensuriert
Migrantengewalt in Favoriten: Wolfsgruß, brennender Balkon und gebrochener Finger durch Steinwurf

Der ungezügelte Zugzug der rot-grünen Wiener Stadtregierung zeigt in den vergangenen Tagen sein grässlichstes Gesicht: Der Bezirk Favoriten, wo besonders viele Türken und Kurden wohnen, wurde zwei Mal quasi zu einem Kriegsschauplatz.

Türkischer Mob verwüstet Wiener Bezirk

Zuerst gab es Tumulte bei einer Kurden-Demo am Mittwoch, dann ist die Lage am Donnerstag bei einer neuerlichen Protestkundgebung eines Mobs männlicher türkischer und österreichischer Jugendlicher eskaliert: Laut Polizei gab es sechs Festnahmen, einem Polizisten wurde durch einen Steinwurf ein Finger gebrochen, ein Balkon vermutlich mit einem pyrotechnischen Gegenstand beschossen und in Brand gesetzt.

Die Wielandgasse und die Gudrunstraße waren in dem Bereich von Scherben übersät, was offenbar auf zahlreiche eingeschlagene Autofenster zurückzuführen war. Offenbar wurden auch Böller gezündet. Auch von Flaschen-Würfen wurde berichtet. Die 50 Gegendemonstranten riefen türkische Parolen und einige zeigten den verbotenen Wolfsgruß. Die Tageszeitung Heute berichtet sogar von Schüssen.

Attacke auf linkes Ernst-Kirchweger-Haus

Zu kriegsähnlichen Zuständen kam es, weil am späteren Abend linke und antifaschistische „Aktivisten“ twitterten, dass mehrere hundert türkische Faschisten das linke Ernst-Kirchweger-Haus (EKH) attackiert hätten. Diese Angriffe wurde den türkischen ultranationalistischen und rechtsextremen „Grauen Wölfen“ zugeschrieben. Im EKH ist neben mehreren linken Kultur- und Politinitiativen auch der linke türkische Verein ATIGF untergebracht.

Die „autonome antifa (w)“ veröffentlichte ein Video und schrieb auf dem Kurznachrichtendienst Twitter:

Türkische Faschisten bauen am Reumannplatz Barrikaden. Die Polizei ist komplett überfordert. Kommt zum EKH und zeigt euch solidarisch, aber passt auf euch auf!

Eldorado für importierte Migranten-Konflikte

Christian Schuch, FPÖ-Bezirksvorsteher-Stellvertreter in Wien-Favoriten, ist ob dieser Vorkommnisse empört:

Rot und Grün haben Favoriten zu einem Eldorado für importierte Migranten-Konflikte gemacht. Viele waschechte Favoritner trauen sich schon lange nicht mehr in Gegenden rund um den Reumannplatz.

Unfassbare Szenen haben sich gestern Abend in Favoriten abgespielt. Verfeindete Migrantengruppen haben sich eine regelrechte Straßenschlacht geliefert – türkische Nationalisten, Kurden und Linksextremisten haben den gesamten Bezirk terrorisiert. Gut, dass ich mir vor Ort ein Bild machen konnte 😉 ROT-GRÜN-NEOS negieren ja die Probleme seit Jahren… Wir wollen unser Favoriten zurück, so wie wir es von früher kennen!

Gepostet von Christian Schuch am Donnerstag, 25. Juni 2020

 

Demo in Favoriten

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