Tirols oberster Sozialdemokrat Dornauer gibt sich „fortschrittlich“ und lobbyiert für die Sterbehilfe.

Foto: SPÖ Tirol / Wikimedia (CC-BY-2.0)
Gemeinsame Sache mit Neos: Tiroler SPÖ-Chef Dornauer als Sterbehilfe-Lobbyisten

Der Tiroler SPÖ-Obmann Georg Dornauer hat ein neues „sachpolitisches“ Thema für sich entdeckt. Während das ganze Land und halb Europa über den Coronavirus-Ausbruch im Tiroler Wintersportort Ischgl diskutiert, tritt der Tiroler Sozialdemokrat für „professionelle Sterbehilfe“ ein und fordert eine klare Positionierung der roten Bundespartei in dieser Frage.

Dornauer unterstützt die Petition „Selbstbestimmtes Sterben in Würde“ der „Österreichischen Gesellschaft für ein humanes Lebensende“ (ÖGHL) und gibt damit den „Sterbehilfe-Lobbyisten“. Diese Online-Petition wurde bisher von 91.000 Personen unterzeichnet.

Gemeinsame Sache mit Neos

Gegenüber Medienvertretern gab Dornauer an, dass die ÖGHL an ihn herangetreten sei, um eine Unterstützung des Anliegens eines „selbstbestimmten“ Sterbens „in Würde“. Aktuell liegt das Anliegen im Petitionsausschuss des Nationalrats und soll behandelt werden. Eingereicht wurde die Petition vom Neos-Abgeordneten Michael Bernhard. 

Jetzt stellt sich für die ÖGHL-Vertreter und Dornauer die spannende Frage, wie die SPÖ-Genossen im Nationalrat die Sache sehen. Und noch spannender wird sein, wie der Tiroler Dornauer reagiert, wenn die Reaktion gegen seine Wünsche ausfällt.

Georg Dornauer

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