Im Visier der politisch korrekten Linken: „Mohren“-Apotheken in ganz Europa (hier in Erfurt). Anders als in Wien bleibt man in Graz allerdings standhaft und verweigert eine Namensänderung.

Foto: Giorno2 / wikimedia.org (CC BY-SA 4.0)
Grazer Mohren Apotheke bleibt standhaft: keine politisch korrekte Namensänderung

Der „Anti-Rassismus-Wahn“ im Zuge der weltweiten „Black-Lives-Matter“-Proteste greift auch in Österreich fest um sich. Nachdem bereits das Vorarlberger Traditionsunternehmen Mohrenbräu zum wiederholten Male ins Visier der linken Sittenwächter geriet, geht es nun auch diversen „Mohren-Apotheken“ hierzulande an den Kragen. Während in Wien bereits gehorsam umbenannt wurde, weigert man sich in Graz (noch).

Setzte SPÖlerin Umbenennung von Wiener Apotheke durch?

In Wien muss die altehrwürdige Mohren Apotheke in der Innenstadt künftig ihr Schild sowie ihren Namen ändern, nachdem eine Online-Petition und medialer Dauerbeschuss den Druck auf die Inhaber scheinbar zu groß werden ließ. Hinter der Aktion dürfte die aus Afrika stammende stellvertretende Bezirksvorsteherin Mireille Ngosso von der SPÖ gesteckt haben. Denn die Namensänderung verkündete diese als erste freudig via Twitter (inklusive Dass-Fehler):

Grazer Mohren Apotheke verweigert Namensänderung

Ähnliches wird derzeit in Graz versucht. Dort will man ebenfalls die Mohren Apotheke“ politisch korrekt“ (?) umbenennen und hat dafür eine Petition gestartet. Eigentümer Christian Müller weigert sich allerdings und meint:

Ich kann dazu nur sagen, dass die Hobby-Etymologen, die eine Wikipedia-Definition des Begriffes Mohr mir dauernd unter die Nase halten, die sollten sich wissenschaftlich damit beschäftigen, woher das Wort kommt und warum Apotheken als Mohren-Apotheken bezeichnet wurden.

Das Wort Mohr sei zudem nicht auf die Hautfarbe bezogen, sondern habe mit der Herkunftsregion der Heilpraktiker, die aus dem nordafrikanischen Mauretanien stammten, zu tun. Daher sei die Bezeichnung als Wertschätzung der Naturheiler von damals zu verstehen. Man werde daher sicher nicht auf „Zuruf“ einfach den Apothekennamen ändern, zumal das für ein Kleinunternehmen locker an die 100.000 Euro kosten würde.

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