Mit dem 45. US-Präsidenten Donald J. Trump legen sich eine Menge Leute an. Besonders jetzt, wo bald wieder Wahlen sind.

Foto: Gage Skidmore / wikimedia.org (CC-BY-SA-2.0)
Wahlkampf auf der Straße: New Yorks Bürgermeister provoziert Trump

Die amerikanischen Präsidentschaftswahlen werfen ihre Schatten voraus. Und zuweilen treibt der US-Wahlkampf seltsame Blüten. So zum Beispiel in New York, wo jetzt der demokratische Bürgermeister Bill de Blasio die Straße vor dem „Trump Tower“ großflächig bemalen lassen will.

Trump kritisiert „Symbol der Hasses“

Und das ausgerechnet direkt im Zentrum Manhattans auf der noblen New Yorker Fifth Avenue. Dort plant der Politiker einen „Black-Lives-Matter“-Schriftzug. Trump nannte den in ähnlicher Form auch vor dem Weißen Haus angebrachten Schriftzug laut Merkur.de ein „Symbol des Hasses“. Dieser Schriftzug ist freilich leicht als wahlkampftaktisches Manöver zu erkennen. Zum einen soll Trump gedemütigt, und zum anderen sollen linke und schwarze Wähler gewonnen werden.

Auf Twitter kritisierte Trump, dass die Stadt mit einem „großen, teuren, gelben Zeichen die Luxus-Straße verunglimpft“ und gleichzeitig das Polizeibudget um eine Milliarde Dollar reduziere. Diesen Beschluß hatte der Stadtrat am Mittwoch getroffen.

Demo-Terror als bester Wahlhelfer für Trump

Trump behauptete in seinem Tweet, de Blasio hasse die Polizei der Stadt. Die Polizisten würden sich noch „lebhaft“ an Schmähgesänge gegen sie erinnern, schrieb er weiter. Die von ihm zitierten Rufe waren bereits 2015 bei Protesten in Minnesota aufgenommen worden. Trump hatte sich in der Vergangenheit schon mehrfach kritisch über die „Black-Lives-Matter“-Bewegung geäußert. Allerdings könnte eben diese gewalttätige Truppe, die von seinen Gegnern regelrecht hofiert wird, schlussendlich zu seiner Wiederwahl führen. Denn viele bürgerliche US-Amerikaner wollen mit Gewalt auf den Straßen und Plünderungen nichts zu tun haben.

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