Neue Pandemie im Anmarsch: Mutation des Schweinegrippe-Virus aus dem Jahre 2009 macht internationalen Gesundheitsexperten Kopfzerbrechen.

Foto: Guido Gerding / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)
Nächste Sau wird durchs Dorf getrieben: Jetzt Warnung vor Schweinegrippe

Während das Coronavirus das staatliche Gesundheitswesen weiterhin auf Trab hält, steht schon eine neue Gefahr für die Chinesen vor der Tür. Forscher haben ein neues Schweinegrippe-Virus unter der Bezeichnung G4 EA H1N1 entdeckt. Seitdem am 29. Juni chinesische Forscher in der US-Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America (PNAS) einen Artikel zur neuen Schweinegrippe veröffentlicht haben, schrillen bei internationalen Gesundheitsexperten die Alarmglocken.

Unter anderem zeigen sich auch Forscher der Weltgesundheitsorganisation (WHO) alarmiert. Dieses neue Schweinegrippe-Virus wurde bei Hausschweinen festgestellt und kann auch auf den Menschen übertragen werden. Grundlage dieser Neuentdeckung sind als 30.000 Nasenabstriche von Schweinen, die in chinesischen Schlachthöfen genommen worden sind.

Schweinegrippe-Pandemie, die keine war

Die Schweinegrippe 2009 breitete sich seinerzeit von Mexiko kommend aus. Ihretwegen änderte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sogar ihre Pandemie-Definition: Das Kriterium, dass es sich dabei um eine Krankheit mit hoher Sterblichkeit handeln muss, wurde einfach gestrichen. Erst dadurch wurde aus der Schweinegrippe eine Pandemie.

Diese wurde schließlich bei rund 1,6 Millionen Menschen diagnostiziert und es gab bis Sommer 2010 etwa 19.600 bestätigte Todesfälle – ein Bruchteil der Opfer einer „normalen“ saisonalen Grippewelle!

Erneute Angstmacherei

Jetzt betreiben Meinungsführer die nächste Angstmacherei und erklären, dass schon die nächste Pandemie im asiatischen Zentralraum entstehen würde, die dann auf den gesamten Erdball übergreifen könnte. Die Forscher raten jedenfalls zur intensiven Beobachtung des neuen Virus G4 EA H1N1.

Das neu entdeckte Virus ist jenem Erregerstamm ähnlich, der die Schweinegrippe-Hysterie in den Jahren 2009 und 2010 ausgelöst hatte. Als Mutation des Ursprungs-Virus weist es aber auch einige neue Merkmale auf. Und schon wird wieder mit der Angst gespielt: Gesundheitsexperten seien alarmiert, weil aktuell erhältliche Grippeimpfstoffe keine Wirkung gegen das neue Virus zeigen würden. Schade, blieb doch allein die Bundesrepublik Deutschland auf schätzungsweise 28 Millionen Impfdosen von der letzten Schweinegrippe sitzen. Das und wohl auch die Impfstoffe gegen das neue Schweinegrippe-Virus darf der Steuerzahler wieder bezahlen.

Schweine

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